Krefelder Zoo: Es verbrannten mehr Tiere als bisher angenommen

In dieser Woche haben die Abrissarbeiten des Affenhauses im Krefelder Zoo begonnen. Mittlerweile wurde bekannt, dass mehr als 50 Tiere beim Brand in der Silvesternacht starben.
Von RS-Redakteurin Claudia-Isabell Schmitz

Krefeld – Aus einer Vorlage für den Stadtrat Krefeld geht hervor, dass bei dem verheerenden Feuer in der Silvesternacht mehr als 50 Tiere ums Leben kamen. Bisher war von mehr als 30 Tieren die Rede gewesen, darunter acht Menschenaffen, Silberäffchen, Zwergseidenäffchen, acht Menschenaffen, goldene Löwenäffchen, Epauletten-Flughunde und tropische Vögel.
Die Ratsvorlage, die bereits am 6. Februar vorgelegt wurde, verweist ebenfalls darauf, dass sich die zwei Schimpansen, die das Feuer verletzt überlebt hatten, auf dem Weg der Besserung sind.

Foto: Rheinischer Spiegel

Bis auf die Grundmauern war das Gehege der Orang-Utans und Schimpansen in der Silvesternacht abgebrannt, die Rettungskräfte der Feuerwehr konnten ein Übergreifen des Feuers auf den benachbarten Gorillagarten verhindern. In diese Woche haben nun die Abrissarbeiten begonnen, nach der Beseitigung von Glasresten, Brandschutt und verbrannten Pflanzen wird mit dem Rückbau des Daches begonnen. Für den Rückbau werden nach der Ratsvorlage mehrere Kräne zeitlich zum Einsatz kommen müssen. Weil der Abrisslärm „eine besondere Herausforderung darstellt“, wird es wohlmöglich nötig sein die benachbarten grauen Riesenkängurus umzusiedeln. (nb)


Nach dem furchtbaren Brand herrscht bedrückende Stille am Krefelder Zoo