Kreis Viersen: Ansteckung in Pflegeheim konnte dank Quarantäne verhindert werden

In einer Pflegeeinrichtung im Kreis Viersen konnte verhindert werden, dass sich Bewohnerinnen und Bewohner sowie Pflegepersonal mit dem Corona-Virus anstecken. Ein Bewohner wurde am siebten Tag nach seiner Neuaufnahme positiv auf das Corona-Virus getestet.

Kreis Viersen – Dank der Quarantäne-Vorgaben des Kreises war die betroffene Person von den übrigen Bewohnern isoliert. Landrat Dr. Andreas Coenen betont: „Wir verstehen, dass die momentane Situation für ältere Bürgerinnen und Bürger eine besondere Belastung darstellt. Wir müssen jedoch besonders die sensiblen Gruppen unserer Gesellschaft vor dem Virus schützen. Der aktuelle Fall bestätigt, dass es wichtig ist, die Vorgaben einzuhalten – auch wenn es schwerfällt.“

Der Kreis hatte am 29. Juni eine Allgemeinverfügung zum Schutz von pflegebedürftigen Menschen erlassen. Laut dieser müssen Bewohnerinnen und Bewohner, die neu in eine Dauer- oder Kurzzeitpflegeeinrichtung aufgenommen werden, zunächst für 14 Tage innerhalb der Einrichtung in Quarantäne. Das gilt ebenfalls für Bewohnerinnen und Bewohner, die nach mehr als 24 Stunden im Krankenhaus in die Einrichtung zurückkehren. Alle Bewohner werden nach Empfehlungen des Robert Koch-Institutes bei (Wieder-)Aufnahme in die Einrichtung auf das Virus getestet. Ein zweiter Test darf frühestens fünf Tage später erfolgen. Nur wenn auch das zweite Testergebnis negativ ausfällt und die getestete Person seit 48 Stunden symptomfrei ist, darf die Quarantäne vorzeitig beendet werden.

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming