Kreis Viersen: Schadensmeldungen an Radwegweisern werden vereinfacht

Im Laufe des Jahres kommt es immer wieder zu Schäden an der touristischen rot-weißen Radwegebeschilderung, ob durch die Natur oder Vandalismus. Die Meldung von Schäden an Radwegweisern wird nun vereinfacht.

Kreis Viersen – Der Kreis Viersen hat die Aufkleber an den Orientierungshilfen überarbeitet und bringt diese im Laufe der nächsten Wochen an. Sie bilden nun neben der E-Mailadresse zusätzlich einen QR-Code ab, welcher beim Scannen das bevorzugte Mailprogramm öffnet und die Mailadresse der Kontaktstelle des Kreises Viersen (radwegebeschilderung@kreis-viersen.de) als Empfänger auswählt. Um den betroffenen Radwegweiser zu identifizieren, kann die Pfostennummer entweder als Nachricht übermittelt werden oder ein Foto des betroffenen Pfostens angefügt werden, auf welchem diese erkenntlich ist. Hintergrund für die Änderung ist, dass das Land NRW die bisherige telefonische Schadensmeldung eingestellt hat.

Die Pfostennummern ermöglichen eine exakte Zuordnung zu einem bestimmten Wegweiser. Die ersten drei Buchstaben weisen auf die Kommune hin, die drei folgenden Zahlen auf den genauen Standort (Beispiel: TÖN015). Durch die Pfostennummern kann darüber hinaus bei medizinischen Notfällen der Unfallort bestimmt werden. Dies ist vor allem in schwer zugänglichen Gebieten besonders wichtig.

Im Zuge der jährlich im Herbst stattfindenden Wartungsrunde befährt der Kreis Viersen das gesamte 682 Kilometer lange touristische Radwandernetz. Dabei werden Mängel an der rot-weißen Beschilderung, bestehend aus rund 1.900 Pfostenstandorten, erfasst und Sofortmaßnahmen durchgeführt. Kleinere Mängel, wie lose, zugewachsene oder verdrehte Schilder, können direkt behoben werden. Fehlende Wegweiser werden erfasst und neu bestellt. Schadensmeldungen können nach wie vor auch über das Schadensportal des Landes unter www.radverkehrsnetz.nrw.de mitgeteilt werden. Weitere Informationen rund um das Radfahren im Kreis Viersen finden Sie unter www.kreis-viersen.de/radfahren. (opm)

Foto: distelAPPArath/Pixabay