Kreis Viersen schließt Beatmungs-Wohngemeinschaft in Willich

Der Kreis Viersen hat am Dienstag, 12. Februar 2019, eine Beatmungs-Wohngemeinschaft in Willich-Wekeln geschlossen. Es handelt sich um eine Pflegeeinrichtung, in der sieben Menschen untergebracht waren, die in unterschiedlichem Umfang beatmet werden müssen.

Willich – Die Einrichtung unterliegt der Kontrolle des Kreises Viersen als Aufsicht nach dem Wohn-und Teilhabegesetz und als Gesundheitsbehörde.
Bereits in der vergangenen Woche wurden Missstände hinsichtlich Körperpflege, Raumhygiene und medizinischer Pflege festgestellt. Der Betreiberfirma wurde vom Kreis die fachgerechte Reinigung der Einrichtung und ordnungsgemäße Pflege per Verfügung aufgegeben, die Nachkontrolle am Montag, 11. Februar 2019 ergab, dass sich die Zustände nicht verändert hatten und die Mängel nicht abgestellt worden waren.

Daher hat der Kreis die Einrichtung geschlossen und die Bewohner in andere Einrichtungen in den Städten Viersen, Krefeld und Gladbeck verlegt, in denen die fachgerechte Pflege sichergestellt wird.
Der Umzug der Beatmungspatienten dauerte noch den ganzen Abend an. Er findet unter strengen hygienischen Bedingungen statt und wird von DRK und freiwilligen Feuerwehren aus dem Kreis Viersen unterstützt.

Foto: Steve Buissinne

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