Kreis Viersen setzt Fördermittel von „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ gezielt ein

Im Rahmen des Förderprogramms „Aufholen nach Corona für Kinder und Jugendliche“ erhält der Kreis Viersen für das Jahr 2021 Fördermittel. Diese setzt der Kreis gezielt ein, um im Bereich „Frühe Hilfen“ zusätzliche Angebote für Eltern mit Kindern zwischen null und drei Jahren zu schaffen.

Kreis Viersen – „Junge Familien mussten während der Pandemie auf Vieles verzichten. Mit unseren Angeboten möchten wir sie dabei unterstützen, den Stress der vergangenen Monate hinter sich zu lassen. Dafür bieten wir eine Plattform, bei der sie sich mit anderen Eltern austauschen, neue soziale Kontakte knüpfen oder sich zu verschiedenen Themenfeldern austauschen können“, sagt Nina Becker, Netzwerkkoordinatorin Frühe Hilfen des Kreises Viersen.

Die neuen Angebote konzentrieren sich auf die beiden Felder Bewegungs- und Ernährungsgesundheit. Bei der Bewegungsgesundheit liegt der Schwerpunkt auf verschiedenen Angeboten des Eltern-Kind-Turnens und der Bewegungsförderung. Der Kreissportbund Viersen stellt hierfür Übungsleiterinnen bereit, die zum Beispiel eine Bewegungslandschaft für Familien anbieten. Das Themengebiet Ernährungsgesundheit beschäftigt sich mit der Ernährung von Säuglingen und Kleinkindern. Die Angebote werden von einer Ernährungsberaterin und einer Oecotrophologin umgesetzt und finden in Familienzentren, einem Mütterzentrum und einem Kinder- und Jugendtreff statt.

Für weitere Informationen und Anmeldungen steht Nina Becker vom Kreis Viersen telefonisch unter 02162/ 39 -1869 oder per E-Mail unter nina.becker@kreis-viersen.de zur Verfügung. Die Kurse werden in den Städten und Kommunen angeboten, die unter die Zuständigkeit des Kreisjugendamtes fallen.
Die Mittel werden von der Bundesstiftung Frühe Hilfen über das Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration des Landes Nordrhein-Westfalen ausgezahlt. Voraussichtlich werden auch für das Jahr 2022 Fördermittel zur Verfügung stehen. (opm/paz)