Kreis Viersen: Sondereinsatz für mehr Radfahrsicherheit

In der vergangenen Woche waren über 30 Einsatzkräfte der Polizei in den Kommunen Viersen, Kempen, Nettetal und Willich für die Verkehrssicherheit im Einsatz. Rad- und Autofahrende standen gleichermaßen im Fokus der repressiv orientierten Kontrollen.

Kreis Viersen – Dabei schlugen 40 Verwarnungen von Radfahrenden zu Buche. Die falsche Benutzung von Radwegen, Fahren in Fußgängerzonen oder allgemeine technische Mängel waren die häufigsten Gründe. Bei den motorisierten Verkehrsteilnehmer ahndeten die Einsatzkräfte über 20 Verstöße. Handy am Steuer, Nichtbeachten von Stopp-Zeichen oder falsches Parken waren am häufigsten vertreten.

Ein Pkw-Fahrer, dessen Wagen eine zu alte TÜV-Plakette aufwies, musste mit zur Blutprobe. Der 40-Jährige war mit über 1,6 Promille unterwegs. Ein 17-jähriger Mofafahrer, der ohne Helm auf dem Radweg unterwegs war, muss sich ebenfalls in einem Strafverfahren verantworten, sein Roller war wenige Stunden zuvor als gestohlen gemeldet worden. Das Ziel der Polizei ist es, die Verkehrssicherheit zu erhöhen und Unfälle zu verhindern. Und dazu gehören nun mal repressive Maßnahmen. Weitere Sondereinsätze und tägliche Kontrollen sind hiermit versprochen! /wg (846/Polizei Viersen)

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

3 Kommentare

    1. Stelle mir gerade vor die Beamten würden Sich vor oder an den Schulen ( weiterführende Schulen ) im Stadtgebiet postieren!
      Da gibt mit Sicherheit genügend potential für Verbesserung!

  1. Ich sehe täglich parkende Fahrzeuge, übrigens auch von Anwohnern, auf Bürgersteig und Radwegen.

    Jetzt würden einige sagen, dass Polizei und andere Ordnungskräfte nicht überall sein können.

    Das stimmt, grundsätzlich, doch es ist auch mehrfach zu beobachten, dass die genannten achtlos vorbeifahren, ohne tätig zu werden.

    Kürzlich wurde bei einem Verkehrsunfall eine schwangere Frau verletzt.
    Die Verursacherin hatte auf dem Gehweg geparkt. Als sie losfuhr und vom Gehweg in den fließenden Verkehr einscheren wollte, hatte sie nichts besseres zu tun, als mit dem Handy zu telefonieren.

    Nach der Unfallaufnahme durch die Polizei, verabschiedeten sich die Beamten und fuhren in aller Ruhe von dannen, ohne den zwei auf dem Gehweg geparkten Fahrzeugen, nur knapp 40 Meter weiter, Beachtung zu schenken.
    Obwohl sie, wegen der Einsatzkräfte der Feuerwehr, nur Schrittgeschwindigkeit fahren konnten.

    Noch Fragen???

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