Kreisarchiv am Dülkener Ransberg nimmt weiter Form an

Wer regelmäßig am Ransberg in Viersen vorbeikommt, dem ist der Baufortschritt des neuen Kreisarchives aufgefallen: Das Kellergeschoss ist fertiggestellt – jetzt nehmen die oberen Etagen Konturen an. Wie das fertige Gebäude aussehen wird, zeigt eine neue detailgetreue 3D-Visualisierung.

Viersen-Dülken – Der Neubau des Kreisarchivs ist voll im Zeitplan. Die Wände des Untergeschosses stehen und die Bodenplatten sind abgedichtet. Auch die Stützen für die erste Etage des zentralen Archivgebäudes wurden errichtet. „Das Gebäude nimmt immer mehr Form an. In den nächsten Monaten wird rund alle drei Wochen ein neues Geschoss entstehen“, sagt Landrat Dr. Andreas Coenen. „Mit dem komplett nachhaltigen und klimafreundlichen Bau beschreiten wir neue Wege. Dass uns das bisher so gut gelingt, ist nur durch die engagierte Zusammenarbeit aller Beteiligten möglich.“

Bis Jahresende erfolgen die letzten Tiefbauarbeiten sowie die Fertigstellung der Fassade, des Klinkers und der Außenhaut. Im Frühjahr 2021 wird abschließend der Außenbereich angelegt. Im nächsten Sommer sollen die Bauarbeiten abgeschlossen sein.

Schon jetzt geben 3D-Visualisierungen des Neubaus realitätsnahe Einblicke in das fertige Gebäude. Durch die softwarebasierte Simulation von Geometrie, Materialeigenschaften und Belichtung entstehen mittels des sogenannten Architekturrenderings fotoähnliche Bilder. „Über die digitale Modellierung und das Zusammenspiel von Licht und Schatten fängt die Methode die Atmosphäre eines Gebäudes ein – und erweckt so einfache Skizzen und Grundrisse zum Leben“, erklärt sagt Jörg Papenkort, Leiter des Gebäudemanagements Kreis Viersen.
Die 3D-Visualisierungen ergänzen den digitalen und nachhaltigen Ansatz des neuen Kreisarchivs. Um möglichst ressourcenschonend zu bauen, wurde für die Planung und Dokumentation über das das Building Information Modeling (BIM) ein „digitaler Zwillings“ des Gebäudes erstellt. Darüber hinaus entsteht der Neubau nach den Prinzipien der zirkulären Wertschöpfung: Im Sinne einer Kreislaufwirtschaft sind alle verwendeten Materialen rückbaubar und wiederzuverwenden.

Bild: DGM Architekten