Kreismonitoring – Themen sind unter anderem Bevölkerung, Mobilität und Infrastruktur

Der Kreis Viersen hat sein viertes Kreismonitoring veröffentlicht. Es erklärt in anschaulichen Grafiken Zusammenhänge der Kreisentwicklung. Wie bereits in den vergangenen Jahren liegt ein Schwerpunkt auf dem Thema „Bevölkerung“. So liegt für dieses Kreismonitoring zum ersten Mal seit 2015 eine aktualisierte Bevölkerungsprognose von IT.NRW für den Kreis Viersen und seine Städte und Gemeinden vor.

Kreis Viersen – „Die neuen Daten unterstreichen den demografischen Wandel“ betont Landrat Dr. Andreas Coenen.  „Bis zum Jahr 2040 erwarten die Experten, dass die Zahl der Über-80-Jährigen im Kreis Viersen um rund 50 Prozent und die der 65- bis 80-Jährigen um mehr als 35 Prozent ansteigen wird. Diese Zahlen machen deutlich, vor welchen Herausforderungen wir in den kommenden Jahren stehen werden.“

Die im vergangenen Jahr eingeführten Kapitel „Mobilität und Infrastruktur“ sowie „Umwelt und Klimaschutz“ werden auch in der vorliegenden Ausgabe fortgeführt. Neben Daten zur Elektromobilität und der Windenergie zählen hierzu auch einige Momentaufnahmen ohne regelmäßige Fortschreibungen, welche erneut aufgegriffen wurden, da sie als Grundlage aktueller Projekte dienen: „Die Informationen zum Mobilitätsverhalten sind ein Baustein des kreisweiten Radverkehrskonzeptes, die Dokumentation der Breitbandversorgung fließt in den Netzausbau unterversorgter Gebiete ein. Dies sind zwei sehr gute Beispiele, wie wir die vorliegende Menge an Daten zu konkreten Verbesserungen für die Bürgerinnen und Bürger im Kreis Viersen nutzen“, so Dr. Coenen. Der Kreis hat in seinem Monitoring die etablierten Kapitel und Themen beibehalten, es aber auch qualitativ weiterentwickelt:  Wo zuvor meist Verlaufskurven eine allgemeine Tendenz erkennen ließen, enthalten viele der verwendeten Diagramme erstmals konkrete Werte, um deren Aussagekraft noch weiter zu verbessern.

Das Kreismonitoring wird in der Kreisverwaltung intern erstellt und grafisch umgesetzt. Es beruht zu einem Großteil auf Daten der Landesdatenbank NRW (www.landesdatenbank.nrw.de), des Landesbetriebes für Information und Technik Nordrhein-Westfalen (IT.NRW). Weitere Quellen sind unter anderem die Bundesagentur für Arbeit sowie die Kreisverwaltung selbst.

Alle Grafiken sind mit Erklärungen versehen, so dass auch Nicht-Experten sie verstehen – Fachausdrücke sind in Infoboxen erklärt. Am Anfang jedes Kapitels sind die wichtigsten Erkenntnisse in Schlagzeilen zusammengefasst. Um Ressourcen zu schonen, wird das Kreismonitoring ausschließlich digital zur Verfügung gestellt (Download: www.kreis-viersen.de/monitoring).