Kreuzherren stellen Sessionsorden vor

Eine Session ohne Orden gibt es bei der KG „Die Kreuzherren“ Wickrath nicht. „Obwohl wir die Session zum Leidwesen aller Freunde des Winterbrauchtums absagen mussten“, so Vorsitzender Stefan Schmitz, „wollen wir doch ein Zeichen setzen, dass Brauchtum zum Leben in Wickrath dazugehört“.

Mönchengladbach-Wickrath – Nach der Idee von Norbert Spieker (Sprecher der Kreuzritter) wurde das Motiv der diesjährigen Session wiederum von seinem Zwillingsbruder Herbert zeichnerisch und gestalterisch umgesetzt.

Das Ergebnis liegt nun heute vor. Der Orden wurde in einer begrenzten Stückzahl angefertigt und kann beim Vorstand zum Selbstkostenpreis käuflich erworben werden. Aufgrund des großen Interesses im Vorjahr wurden auch wieder Pins mit gleichem Motiv bestellt. Was sagt uns der Orden?

Realität – Hoffnung – Optimismus

Mit dem Sessionsorden 2020/2021 wollen die Kreuzherren die Gegenwart festhalten und gleichzeitig positiv in die Zukunft schauen. „Jetzt erst recht“, ist ihre Aussage, und sie möchten mit ihrem Orden auf die Session, die hoffentlich einmalig bleibt, aufmerksam machen.

Zwei Clowns, die auf ihre Art ihre Gefühle, ihren Gemütszustand, ja ihre Trauer bzw. ihre Freude zum Ausdruck bringen, blicken uns an. Blass, mit langem Gesicht und abgemagert, schaut der linke Clown und dokumentiert deutlich seine Niederlage im Kampf gegen das Corona-Virus.

Ganz anders der rechte Clown. So wünschen sich die Kreuzherren das Gesicht, wenn die Pandemie besiegt ist. Mit rotem Kopf, zwar noch gezeichnet von den Anstrengungen, lächelt er bereits wieder und symbolisiert den Aufbruch in eine neue Zeit. Gleichzeitig will er die Narren mitreißen, das gleiche zu tun.

Nach dem Vorbild der Kreuzritter, die es uns einst vorgelebt haben, thront er schon jetzt über der Silhouette von Schloss Wickrath. Eingebettet im „Krisenfesten Narrennest“ ruft er zu neuem Leben auf, wie ja auch in der Natur dort neues Leben beginnt.

Das Logo der Kreuzherren KG und das Stadtwappen runden diesen Orden ab und dokumentieren damit die Verbundenheit zwischen uns als Verein und den Bürgern unserer Stadt. (SN)