„Kreuzweg Gorleben-Garzweiler – Anti-Atom meets Antibraunkohle“ – Viersener flüchtet bei polizeilicher Überprüfung

Am Freitag überprüfte die Polizei in Hamm (Hessen) den Pilgerzug „Kreuzweg Gorleben-Garzweiler – Anti-Atom meets Antibraunkohle“. Ein 26-jähriger Mann aus Viersen wurde von der Polizei als Mitorganisator identifiziert. Als seine Personalien festgestellt werden sollten, gelang es ihm mit Unterstützung in ein Wohnmobil zu flüchten.

Hamm – Am Freitag, 23. Juli, gegen 13.05 Uhr, stellten Polizeibeamte etwa 20 Personen in Hamm (Hessen), die mehrere Transparente hochhielten. Die Gruppe konnte den Weg bis zum Schloß Oberwerries fortsetzen und konnte dort von den Einsatzkräften angetroffen werden. Nach ersten Feststellungen handelte es sich bei der Gruppe um Teilnehmende eines Pilgerzuges, die unter dem Motto „Kreuzweg Gorleben-Garzweiler – Anti-Atom meets Antibraunkohle“ in Hamm Station machten.

Die Polizei wertete die Zusammenkunft aufgrund der Transparente als nicht angemeldete Versammlung. Keine der Personen erklärte sich bereit, als Versammlungsleiter die Fortsetzung der Kundgebung zu ermöglichen. Ein 26-jähriger Mann aus Viersen wurde von der Polizei als Mitorganisator identifiziert. Als seine Personalien festgestellt werden sollten, leistete er Widerstand gegen die polizeiliche Maßnahme. Mit Unterstützung eines 62-jährigen Mannes aus Aachen und einer 65-jährigen Frau aus Mechernich gelang es ihm, in ein Wohnmobil zu flüchten.

Der 26-Jährige konnte durch die Einsatzkräfte aus dem Wohnmobil herausgeholt werden. Für eine Personalienfeststellung wurde er zur Polizeiwache gebracht, von der er im Anschluss entlassen wurde. Die Beamten fertigten Strafanzeigen wegen Widerstands gegen Vollstreckungsbeamte und Gefangenenbefreiung. In Absprache mit den Teilnehmenden wurden die Transparente eingerollt und die Versammlung für beendet erklärt.(hei/Polizeipräsidium Hamm)

Ein Kommentar

  1. Hamm in Hessen – an der Lippe? und Hessen liegt also auf dem Weg von Gorleben nach Gatzweiler? Wo hatten sie Erdkunde?

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