Krings besucht die „Neue Arbeit“ in Mönchengladbach

Der Bundestagsabgeordnete Dr. Güner Krings besichtigte im Zuge seiner diesjährigen Sommertour die Neue Arbeit. Die Neue Arbeit ist ein gemeinnütziger Integrations- und Inklusionsbetrieb, der eine Großwäscherei für Krankenhäuser und Altenheime und ein Tagungs- und Gästehaus betreibt.

v.li.: Josef Vitz, Dr. Alf Scheidgen, Wolfgang Koch, Dr. Günter Krings, Ulrich Krause und Benedikt Cleophas.

Mönchengladbach – Begrüßt wurde er von den Vorstandsmitgliedern des Diakonischen Werks Mönchengladbach Dr. Alf Scheidgen und Ulrich Krause, sowie den Vorsitzenden des Aufsichtsrates Wolfgang Koch und dem Betriebsleiter der Wäscherei Benedikt Cleophas. Belgeitet und initiiert wurde das Treffen von Josef Vitz, der bekannt für sein soziales Engagement in Mönchengladbach bekannt ist.

Seit 1987 ist die Neue Arbeit ein Arbeitsprojekt des Diakonischen Werkes, das zum Ziel hat, der Spirale des sozialen Abstiegs von langzeitarbeitslosen Menschen entgegenzuwirken, 1989 wurde daraufhin die eigenständige Gesellschaft Diakonie Neue Arbeit gGmbH gegründet. Hier werden Menschen unterstützt, die durch vielfältiger soziale Schwierigkeiten von Sozialleistungen abhängig sind.

„Integration wird hier großgeschrieben!“

Durch die Anstellung bei der Neuen Arbeit erhalten sie die Chance, an der Gesellschaft und der Arbeitswelt teilzuhaben. „Es ist sehr wichtig, dass wir der Ausgrenzung der betreffenden Personen entgegenwirken und wir dafür sorgen, dass diese in der Arbeitswelt fußfassen können“, meint Krings.

Neben der Diakonie Neue Arbeit gGmbH ist die Neue Arbeit in zwei Tochterunternehmen unterteilt, die Diakonie Neue Arbeit Integration gGmbH, ein vom Landschaftsverband Rheinland gefördertes gemeinnütziges Inklusionsunternehmen und die Neue Arbeit Service GmbH, die das Wäsche-Leasing und die Logistik anbietet.

Die Aufgabenschwerpunkte der Diakonie Neue Arbeit Integration gGmbH sind die Qualifizierung und die Beschäftigung von Menschen, mit und ohne behinderungsbedingte Einschränkungen, mit dem Ziel diese unter realen Bedingungen der Arbeitswelt in das Erwerbsleben zu intergieren. Die unterschiedlichen Arbeitsbereiche sind so gestaltet, dass auch Menschen mit Handicap ihrer Aufgabe gerecht werden können. Der Sozialdienst der Neuen Arbeit ist auf eine individuelle Betreuung der Mitarbeiter ausgerichtet.

Die Erfahrungen zeigen, dass ein Übergang in andere Beschäftigungsverhältnisse auf dem ersten Arbeitsmarkt möglich ist, auch wenn viele Mitarbeiter lange in dem Integrationsunternehmen verbleiben.

Die Großwäscherei der Neuen Arbeit hat Kunden in einem Umkreis von 120 km. Sie stellt die tägliche Versorgung vor allem von Kunden aus dem Gesundheits- und Pflegebereich mit 13 LKWs sicher. Qualitätsorientierung, Einhaltung strenger hygienischer Richtlinien sowie Nachhaltigkeit und Ressourcenschonung stehen bei der Wäscherei ebenso im Vordergrund wie die gemeinnützigen sozialen Aufgaben.

Die Neue Arbeit ist Teil des Diakonischen Werks Mönchengladbach, das sich neben der Hilfe zur Arbeit in vielen Feldern der Sozialfürsorge engagiert, unter anderem in der Seniorenarbeit, der Wohnungslosenhilfe und in der Jugendhilfe.

„Es ist gut, dass bei der Neuen Arbeit auch Menschen aufgefangen werden, die es am Arbeitsmarkt sonst oft schwer haben“, so Krings abschließend.