Krings besucht im Zuge seiner Sommertour erneut den Flughafen Mönchengladbach

Text und Foto CDU-MG

Der Bundestagabgeordnete Dr. Günter Krings (CDU) konnte sich bereits ein Bild über das Potenzial des Flughafens Mönchengladbach machen. Diesmal besuchte er gemeinsam mit Herrn Jürgen Steinmetz von der IHK Mittlerer Niederrhein die Firma Rheinland Air Service, RAS, und konnte sich auch hier von neuem aufzeigen lassen, was am Flughafen alles möglich ist.

Mönchengladbach – Die Firma RAS wurde 1971 in Düsseldorf gegründet und die Werft in Mönchengladbach folgte 1979. Im Jahre 1996 wurde das Unternehmen durch Graf von Schaesberg übernommen. Es folgten bis 2018 zwei große Bauprojekte: Hangar 1 und Hangar 2. Dadurch konnte das Unternehmen organisch wachsen und eine Erweiterung des Produktportfolios anbieten. Heute ist RAS ein erfolgreiches mittelständisches Unternehmen mit dem Kerngeschäft in der Flugzeugwartung und Modifikation.

Am Standort Mönchengladbach beschäftigt RAS rund 240 Mitarbeiter, am zweiten Standort in Saarbücken sind es 65 Mitarbeiter und an den Standorten Düsseldorf Weeze, Frankfurt Hahn und Oberpfaffenhoven sind es weitere 35 Mitarbeiter. Die Personalentwicklung liegt RAS sehr am Herzen, das Unternehmen investiert in die Ausbildung junger Menschen mit dem Ziel, sie nach bestandener Prüfung zu übernehmen. Und obwohl viele Flieger aufgrund von Corona auf dem Boden blieben und somit ein Rückgang des Flugverkehrs zu verzeichnen war, wurde bei RAS kein Mitarbeiter entlassen.

Der Umsatzrückgang wurde durch Kurzarbeit der Mitarbeiter überbrückt. Die Firma RAS hat die Krise vorerst überstanden, seit Anfang August sind alle Mitarbeiter aus der Kurzarbeit zurück und das nächste große Bauprojekt wird angegangen. Um der Nachfrage gerecht zu werden, soll ein dritter Hangar gebaut werden. Dieser umfasst eine Baufläche von mehr als 16.000 qm und soll kurzfristig 50 Arbeitsplätze und langfristig mehr als 100 Arbeitsplätze in Mönchengladbach sichern, was Herr Krings gerne hörte, weil die Stärkung von Unternehmen an unserem Flughafen ein wichtiger Baustein zum Strukturwandel im Rheinischen Revier sein kann.

Ein Problem für das Unternehmen RAS stellt die Zollabwicklung dar. Die Hauptanlieferzeit der Kunden aus Drittländern erfolgt oftmals am Wochenende, an denen das Zollamt nicht geöffnet ist. Krings möchte sich hier für eine einfache und pragmatische Lösung stark machen, da es sowohl für den Kunden als auch für die RAS bedeuten würde Luftfahrzeuge über den Flughafen Düsseldorf abzufertigen. Ein Ansatz zur Problemlösung liegt unteranderem in den Einflugdaten des Verkehrsleitsystems des Towers.