Krings: Gemeinschaft erleben und Interesse an der Natur wecken.

Der Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings (CDU) machte im Rahmen seiner Sommertour Station in der Jugendherberge Hardter Wald. Begleitet wurde Krings vom örtlich zuständigen Ratsherren Fred Hendricks sowie Ralf Hennekes (Vorsitzender der CDU Hardt) und den weiteren Vorstandsmitgliedern der CDU Hardt, Beate Wyen und Michael Fischer.

v.li.: Fred Hendricks, Martin Rottmann, Christiane Rottmann, Dr. Günter Krings, Ralf Hennekes, Beate Wyen und Michael Fischer. Text/Foto: CDU-MG

Mönchengladbach – Um sich ein Bild über die Jugendherberge gerade in Pandemiezeiten zu verschaffen, kam er mit den Herbergseltern Christiane und Martin Rottmann intensiv ins Gespräch. Die Jugendherberge wurde 1938 erbaut und diente in den Kriegsjahren zunächst auch für militärische Ausbildung. Heute kommen viele Schulklassen aus der näheren und weiteren Umgebung zur Jugendherberge.

Seit rekordverdächtigen 34 Jahren führt nun bereits das Ehepaar Rottmann die Jugendherberge. Vom Anfang an setzten die Herbergseltern den Schwerpunkt auf Umweltthemen in ihrer Arbeit. Es fing mit Mülltrennung und gesunder Ernährung an. Die Küche der Jugendherberge ist biozertifiziert und es wird klassisch selber gekocht. Von den Kochkünsten konnten sich Krings und seine Begleiter vor Ort überzeugen.

Über manche Veränderungen konnte das Ehepaar Rottmann berichten: So hat der Aktionsradius für Wanderungen oder Radtouren bei vielen Schulkindern in den letzten Jahren deutlich abgenommen. Aber auch das Gelände der Jugendherberge selber bietet viele Möglichkeiten für die Gäste. Das Außengelände wartet auf seinen 17.000 qm, mit Boulderwand, Tischtennisplatten und dem Riesenschach auf. Und in unmittelbarer Umgebung gibt es unter anderem auch ein Bolzplatz. „Die Umgebung der Jugendherberge lädt ein zum Spazieren gehen und zur Erkundung des nahegelegenen Naturparks Schwalm-Nette.

Hier kommt man zur Ruhe und ist trotzdem schnell in der Stadt“, merkt Krings an. Die Jugendherberge hat neben regionalen teilweise auch internationale Gäste. So quartierten sich zu größeren Sportereignissen in der Stadt auch ganze Mannschaften ein. Aufgrund der Pandemie kamen über ein Jahr lang keine Schulklassen mehr, der Betrieb kam von einem zum anderen Tag zum Erliegen. Umso mehr freuen sich alle Mitarbeiter, dass es auch mit Schulklassen in der Herberge jetzt wieder losgeht.

Die nötige Kurzarbeit hat aber den einen oder anderen Teilzeit-Mitarbeiter auch abwandern lassen, so dass jetzt wieder Helfer gesucht werden. „Gerade für das freiwillige soziale Jahr ist die Jugendherberge Mönchengladbach eine tolle Möglichkeit für junge Menschen sich auszuprobieren“, meint Günter Krings nach einem langen Gespräch mit den Herbergseltern und der Führung durch die Jugendherberge. Und er betont: „Für Schulklassen ist eine Klassenfahrt in eine Jugendherberge ein tolles Gemeinschaftserlebnis. Diese Möglichkeit müssen wir erhalten. Deshalb sollten wir alles dafür tun, dass die Jugendherbergen nach der Pandemie wieder voll durchstarten können. Und ich bin sehr froh, dass wir eine so gut geführte Herberge in unserer Stadt haben.“