Krings wird Ehrenmitglied bei Comeback e.V.

„Der Verein Comeback leistet einen unschätzbaren Dienst nicht nur für die betroffenen Schüler selbst, sondern auch für Eltern, Schule und Gesellschaft“ sagt der Mönchengladbacher Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings (CDU) anlässlich der Jubiläumsfeier zu 10 Jahren Comeback e.V., auf der er zudem die Ehrenmitgliedschaft des Vereins verliehen bekam. „Ich fühle mich geehrt, dass ich dieses wichtige Anliegen weiterhin und nun noch nachdrücklicher als Ehrenmitglied unterstützen kann“, sagte Krings weiter, nachdem er die Ehrenurkunde durch den stellvertretenden Vorsitzenden des Fördervereins, Klaus Peter Diller überreicht bekam.

Bundestagsabgeordnete Dr. Günter Krings (li.) neben Klaus Peter Diller

Mönchengladbach – Der Verein Comeback e.V. engagiert sich seit über 10 Jahren dafür, Schulverweigerer wieder zurück in den Schulalltag zu führen. „Durch die Vermittlung von Fachkompetenz, Methodenkompetenz, Selbstkompetenz und Sozialkompetenz gibt das Projekt den Jugendlichen einen kompletten Werkzeugkoffer an Fähigkeiten für eine erfolgreiche Zukunft an die Hand“, beschreibt Krings den Erfolg des Programms. Drei Lehrerinnen und ein Schulsozialarbeiter betreuen zwei Klassen mit jeweils ca. 15 Schülern in einem überschaubaren, persönlichen Rahmen fernab vom ungeliebten Schulalltag einer Regelschule.

„Mit diesem Werkzeugkoffer wird den Jugendlichen ermöglicht, über das erlangte schulische Fachwissen hinaus ihr Leben eigenverantwortlich und erfolgreich zu gestalten. So lernen die Jugendlichen Probleme zu lösen, abstrakt zu denken und ihre eigene Ausdauer, Zuverlässigkeit und Flexibilität unter Beweis zu stellen“, stellte Krings in seiner Dankesrede fest.

Das Projekt Comeback richtet sich an Jungen und Mädchen ab Jahrgangsstufe 7, welche die Schule aus verschiedenen Gründen verweigern. Die Zielgruppe besteht aus Schülerinnen und Schülern, die Probleme haben im normalen Regelschulsystem zurechtzukommen. Die Veränderung der Sichtweise der schulaversiven Jugendlichen auf Schule gelingt, indem sie aus dem „üblichen“ Umfeld von Schule in einen „geschützten“ Raum geführt werden. Deswegen stellt der Schulträger ein eigenes Gebäude für diese Maßnahme zur Verfügung. In diesem geschützten Umfeld können die Jugendlichen neues Vertrauen in Lehrkräfte und in das eigene Leistungsvermögen fassen.  (Text/Foto: CDU)

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