KSG Oh-Do-Kwan e. V. Dülken – 45 Jahre im Dienst des Sports

Mit Sportlerehrungen und Workshops startete der Dülkener Taekwondo-Verein KSG Oh-Do-Kwan e. V. an diesem Wochenende in sein 45-jähriges Vereinsjubiläum.
Von RS-Redakteur Dietmar Thelen

Viersen-Dülken – Als im Jahre 1969 in der Judo-Abteilung der SG Dülken ein Taekwondo-Training angeboten wurde, hätte wohl niemand damit gerechnet, wie schnell nicht nur ein eigener Verein aus der Gruppe heraus erwächst. Heute kann der Verein zudem verdientem mit Stolz auf nationale und internationale Erfolge verweisen.

Idealismus, persönliches Engagement und die sportlichen Leistungen der Mitglieder haben trotz der Corona-Einschränkungen ein Jubiläum möglich gemacht, an welchem die aktiven Sportler, Familien und Gäste gerne teilnahmen. Da in diesem Jahr aufgrund der aktuellen Situation zudem die Sportlerehrungen ausfielen, nutzte Klaus Grefkes, Vorsitzender des Stadtsportverbandes Viersen, die Möglichkeit verdiente Sportler mit Max Paul sowie Xenja Beshan auszuzeichnen bevor der Tag verschiedenste Möglichkeiten zu Workshops und dem Erlernen von Basistechniken bot. Richtiges Fallen, Rollen oder Werfen standen wurden ebenso in den Blick genommen wie eine Selbstverteidigung gegen Personen mit oder ohne Waffe.

Da in diesem Jahr aufgrund der aktuellen Situation zudem die Sportlerehrungen ausfielen, nutzte Klaus Grefkes, Vorsitzender des Stadtsportverbandes Viersen, die Möglichkeit verdiente Sportler mit Max Paul sowie Xenja Beshan auszuzeichnen. Foto: Rheinischer-Spiegel/Martin Häming

Gegründet wurde der Verein fast zur gleichen Zeit im Jahr 1975, den Vorsitz hielt Eduard Waldecker inne, während Walter Fleuth als 2. Vorsitzender und Roland Halfpapp das Training leiteten. Für sein leidenschaftliches Engagement wurde Walter Fleuth in Dülken geehrt, NWTU Vizepräsident Technik Franz Peter Erberich, Präsidenten Josef Römers und Vizepräsidenten Marcel Bassiner der Deutschen Hap Ki Do Federation gratulierten zur Auszeichnung. Damals wie heute hat der Verein in der Sporthalle der Paul-Weyers-Schule sein sportliches Zuhause gefunden, fast täglich wird hier trainiert.

„Heute liegt der Schwerpunkt der Kampfsportgemeinschaft in der Förderung des Leistungs- und Breitensports. Das Trainingsprogramm richtet sich gleichermaßen an Kinder, Jugendliche und Erwachsene, Frauen und Männer“, so der Verein, der seit 1982 von Thomas Schneider als 1. Vorsitzender vertreten wird. „Die unterschiedlichen Gruppen und die flexiblen Trainingszeiten ermöglichen jedem Interessenten die Ausübung von asiatischen Kampfsportarten, asiatischen Kampfkünsten und Selbstverteidigung, sowie aktuellen Trendsports.“ Schneider ist Träger des 6. Dan Kukkiwon sowie Inhaber der Trainer A-Lizenz im Taekwondo und führte den Verein zu Erfolgen auf nationaler und internationaler Ebene. Mittlerweile wurden Vereinsmitglieder in den Landes- und Bundeskader als Sportler, Kampfrichter, Prüfer und Lehrreferenten berufen. (dt)