Kulinarisches und Musik lockte in den Casinogarten

Drei Tage lang hatten Besucher aus der ganzen Region die Möglichkeit im Casinogarten am mittlerweile 2. Streetfood-Festival teilzunehmen. Der zunächst diskutierte Eintrittspreis hielt die meisten nicht ab und so bildete sich am Eingang schnell eine Schlange hungriger Wartenden.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker

Viersen – Einmal rund um die Welt und wieder zurück, könnte man das Angebot des 2. Streetfood-Festivals in Viersen beschreiben – zumindest, wenn es sich um die Welt der Gaumenfreuden dreht. Schließlich boten rund dreißig Stände Unbekanntes, Neues und Ausgefallenes, für Fleischliebhaber, Vegetarier oder Veganer, das Angebot war bunt und reichlich.

Foto: Rheinischer-Spiegel/Martin Häming

Während sich bei den Anbietern mal mehr, mal weniger zahlreich die neugierigen Gäste zu einer Warteschlange formten, bildete der innere Bereich mit Bierzeltgarnituren, farbenfrohen Liegestühlen und passender textilen Überdachung mit bunten Lichterketten den passenden Ort zum Genießen, Klönen und Entspannen. Das Angebot wahrnehmen konnten die Gäste mit der aktuellen 3G-Regel, dazu gab es dann Musik von Toni Morgens, der das Live-Cook-Event ergänzte.

Foto: Rheinischer-Spiegel/Martin Häming
Foto: Rheinischer-Spiegel/Martin Häming

Ob es dann schmeckte oder nicht, darüber ließ sich wahrlich genussvoll „streiten“, denn wo der eine dem kubanischen Steak-Sandwich frönte, berichtete der andere verliebt von der thailändischen Schweinshaxe mit Reis und Kohl von Woorawaran Naumann. Sandra (26) und Michael (28) gehörten zu denen, wo die Liebe zwar zusammengeführt hatte, der Geschmack allerdings in zwei Richtungen seinen Weg fand. „Ich hatte bei Facebook schon mal ein Video gesehen, wie jemand eine frittierte Zwiebel mit Käse zubereitet hat“, so die Brüggenerin, die bei Fried Blooming Onion gefunden hatte, was sie schon immer mal probieren wollte.

Foto: Rheinischer-Spiegel/Martin Häming

Sandra ist Vegetarierin und schwärmte von dem vielfältigen Angebot bis hin zum Bali Vegan Teller, während ihr Verlobter Michael das Spanferkel von Ranallo Élysée mit sichtlicher Begeisterung zerteilte. „Danach steht auf jeden Fall noch ein frittierter Burger an“, lachte er, „und natürlich ein Nachtisch, der uns beiden schmeckt … der Baked-Cheese-Cake vielleicht“, den die Niederländerin Daniela Quaedvlige direkt in mehreren verschiedenen Geschmacksrichtungen anbot. (nb)