Kunstaktion in der Viersener Innenstadt nahm Fragen zur Corona-Krise in den Blick

Interessiert blieben am Freitag zahlreiche Passanten in der Viersener Fußgängerzone an den rund dreißig Stelltafeln stehen, die als Kunstaktion einen kritischen Blick auf die Corona-Pandemie warfen.
Von RS-Redakteur Dietmar Thelen

Viersen – „Ist Angst nicht ein schlechter Ratgeber?“, „Ist Einsamkeit nicht auch eine tödliche Bedrohung?“ oder „Wieviel Leerstand wird es wohl demnächst in den Innenstädten geben?“ Die Schriftzüge auf den fast dreißig mannshohen Stelltafeln zogen rund vier Stunden lang Fußgänger an, die durch die Viersener Innenstadt schlenderten. Aufgestellt von einem Grefrather Freundeskreis rund um den Dipl.-Kfm. Wolf Degner, handelte es sich um eine Kunstaktion als Demonstration ohne Demonstranten, die von kontroversen und nachdenklichen Gesprächen begleitet wurde.

„Diese Kunstaktion stand unter dem Motto ‚Fragen zur Corona-Krise‘. Sie wollte zum Nachdenken anregen über die oft widersprüchlichen, inkonsistenten Regelungen der letzten 15 Monate, über endlos erscheinende Einschränkungen und oftmals übertriebene Restriktionen“, so Wolf Degner. (dt)

„Ist Angst nicht ein schlechter Ratgeber?“, „Ist Einsamkeit nicht auch eine tödliche Bedrohung?“ oder „Wieviel Leerstand wird es wohl demnächst in den Innenstädten geben?“ Foto: Privat