„Kunstgenerator“: Abschlussausstellung von Anna Mirbach eröffnet

Anna Mirbach bezog als elfte „Kunstgenerator“-Stipendiatin am Jahresanfang Quartier in der Alten Lateinschule Viersen. Seitdem lebt und arbeitete die Bildhauerin für insgesamt ein Jahr in Viersen. Im Rahmen ihrer Abschlussausstellung „Ensemble“ können Interessierte noch bis zum 20. Januar 2019 ihre Kunstwerke in der Städtischen Galerie im Park in Viersen sehen.

Viersen – In der Ausstellung sind neue Beispiele ihrer Keramiken zu sehen, die die Balance zwischen Gestaltlosem und Figürlichem halten. Durch den Einsatz der Farbe – in Pigment oder mehrfacher Glasur – verlieren die Materialien ihre Schwere. Sie legen ein lebendiges Zeugnis davon ab, wie intensiv die Bildhauerin das Stipendienjahr nutzte. In einer raumgreifenden Installation gehen die keramischen Arbeiten eine überraschende Verbindung mit metallischen streng geometrischen Gittern und fotografischen Selbstporträts ein.

Dr. Paul Schrömbges, Erster Beigeordneter der Stadt Viersen, und Ralf Poll, Geschäftsführer der NEW Viersen GmbH, freuen sich gemeinsam mit Anna Mirbach über die gelungene Kunstgenerator-Abschlussausstellung. Foto: NEW AG

Anna Mirbach wurde 1981 in Bonn geboren. Sie absolvierte ihr Studium von 2005 bis 2007 an der Universität der Künste Berlin und von 2007 bis 2010 an der Kunstakademie Düsseldorf, wo sie den Akademiebrief erwarb und 2010 Meisterschülerin von Prof. Thomas Grünfeld wurde. Im gleichen Jahr erhielt sie den PwC-Förderpreis „Junge Kunst aus der Akademie“ sowie 2011 das Stipendium der Märkischen Kulturkonferenz (MKK) Iserlohn für Bildende Kunst im Bereich Plastik im kleinen Format. Ein weiteres Stipendium führte sie 2014 als Gast des Instituts „isdaT“ nach Toulouse.

Der Besuch der Ausstellung „Ensemble“ ist kostenlos und jeweils dienstags bis samstags von 15:00 Uhr bis 18:00 Uhr und sonntags von 11:00 Uhr bis 18:00 Uhr möglich. Zum Abschluss der Ausstellung findet am 20. Januar, 15:00 Uhr, die Präsentation des Kataloges im Rahmen eines Künstlergespräches statt. Weitere Informationen zum „Kunstgenerator“ gibt es unter www.new.de oder www.kunstgenerator.de.

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