Kurita eröffnet neues Technologie-Zentrum in Mackenstein

Ein Neubau an der Dülkener Industriestraße des international agierenden Unternehmen Kurita ergänzt nun den Standort. Auf 1.800 Quadratmetern werden Forschung und Entwicklung im Mittelpunkt stehen, um Technologien zu entwickeln mit denen Natur und Mensch im Einklang sind.
Von RS-Redakteurin Ebru Ataman

Viersen-Dülken – Kurita Europe weihte Mitte September das neue Kurita Europe Technology Center (KETC) in Mackenstein ein, welches in den nach zwölf Monaten fertiggestellten Neubau zieht. Bereits 1989 wurde die Kurita Europe GmbH in Viersen gegründet, seitdem bietet das Unternehmen mit seinen Wasseraufbereitungstechnologien und -dienstleistungen Lösungen für verschiedene industrielle Wasserprobleme in Europa, basierend auf der Unternehmensphilosophie der Kurita Group „Die Eigenschaften des Wassers untersuchen, sie beherrschen und eine Umgebung schaffen, in der Natur und Mensch im Einklang sind“.

Technologien für die Wasserbehandlung, mit denen Kühl-, Kessel-, Abwassersysteme und Umkehrosmose-Anlagen effizienter und stabiler arbeiten. Speziell für Anwendungen in Raffinerien, Petrochemie, Stahlindustrie und die Papier- und Zellstoffherstellung entwickelt Kurita Technologien für die Prozessbehandlung.

Auf 1.800 Quadratmetern werden Forschung und Entwicklung im Mittelpunkt stehen, um Technologien zu entwickeln mit denen Natur und Mensch im Einklang sind. Foto: Rheinischer Spiegel

Um für die Zukunft gerüstet zu sein beschloss das Unternehmen den Bau eines neuen Technologiezentrums mit modernsten Testmethoden und Geräten. Mehr als fünfzig Mitarbeiter werden in Abstimmung mit dem Forschungs- und Entwicklungszentrum in Tokio Lösungen entwickeln, die dem Kunden einen Mehrwert bieten und zum Schutz der Umwelt beitragen. Hierdurch konnten zudem weitere Arbeitsplätze geschaffen werden.

Mit der Neueröffnung wird die Forschungszweigstelle in Düsseldorf geschlossen, wodurch Dülken zum einzigen Standtort neben Mannheim in Deutschland wird. Zur Eröffnung der fast 1.800 Quadratmeter freuten sich Tatsushi Kuramae (Executive General Manager of the R&D Division), Jordi Verdés (Präsident und CEO Kurita EMEA Group) sowie Hermann Kempen (Leiter des Viersener Forschungszentrum) die Stadt Viersen mit einer Spende von 3.000 Euro unterstützen zu können, womit sechs 3D-Drucker für weiterführende Schulen angeschafft werden sollen. (ea)