Landrat und Kreisdirektor begrüßen 56 neue Polizistinnen und Polizisten im Kreis

56 Polizistinnen und Polizisten traten heute zu ihrem ersten Diensttag in der Kreispolizeibehörde Viersen an und wurden freudig von Landrat Dr. Andreas Coenen und Kreisdirektor Ingo Schabrich an ihrer neuen Wirkungsstätte begrüßt.

Kreis Viersen/Viersen – „Wir freuen uns auf Sie, wir brauchen Sie!“ Das Gros des „Nachersatzes“ (so heißt die jährliche Verteilung der Polizistinnen und Polizisten in die Kreispolizeibehörden des Landes NRW) sind junge Menschen, die gerade erst ihr Studium beendet haben und als frischgebackene Kommissarinnen und Kommissare ihre ersten beruflichen Erfahrungen bei der Polizei im Kreis Viersen sammeln werden. Die meisten der neuen Mitarbeitenden werden im Streifendienst auf den Polizeiwachen Viersen und Kempen ihre erste Verwendung finden und dort von erfahrenen Kolleginnen und Kollegen angeleitet und betreut werden.

Für viele ist nicht nur der Berufsalltag Neuland, sie sind auch im Kreis Viersen nicht heimisch, sondern kommen aus den verschiedensten Gegenden Nordrhein-Westfalens und werden sich also auch privat einleben müssen. Hier hofften Landrat und Kreisdirektor, dass die jungen Menschen sich nicht nur beruflich, sondern auch privat schnell einleben und das Neue ihre Erfahrungen bereichern möge. Vielleicht, so hofften die beiden Behördenleiter, entdecken Sie schnell, wie reizvoll es ist, im Kreis Viersen zu leben und zu arbeiten und finden hier dauerhaft eine berufliche und private Heimat. „Wir wünschen Ihnen ein erfolgreiches und zufriedenes Arbeiten und Leben in unserem schönen Kreis“, mit diesen Worten leiteten die Behördenleiter die sich anschließende förmliche Vereidigung ein.

Diese erfolgte mit Blick zurück auf die Ereignisse von Berlin am vergangenen Wochenende. Hier fand Kreisdirektor Schabrich lobende Worte für den Einsatz der Polizei und erinnerte so auch vor der Vereidigung noch einmal daran, dass die jungen Menschen damit geloben, stets und unanfechtbar für die Werte unserer Demokratie und die Grundrechte der Menschen einzustehen.

Der heutige „Nachersatz“ wird die Behörde zwar kurzfristig tatsächlich verstärken. Jedoch wird sich diese Verstärkung im Laufe des Jahres wieder relativieren, wenn alle anstehenden Pensionierungen vollzogen sind. Perspektivisch wird sich die Stärke der Kreispolizeibehörde Viersen im Vergleich zum Vorjahreszeitraum kaum verändern. Wir werden bis zum nächsten Sommer genauso viele Polizistinnen und Polizisten haben wie zuvor. Allerdings sind der Behörde sieben zusätzliche Stellen für Regierungsbeschäftigte zugewiesen worden. Diese Angestellten entlasten Polizisten von Verwaltungstätigkeiten, so dass diese sich somit wieder operativen Tätigkeiten zuwenden können.

Foto: Polizei Viersen