Lange Schlangen vor Sparkassen, Apotheken & Co.

Bereits Ende April hatte die Sparkasse Krefeld wieder die Filialen geöffnet, die im Zuge der ersten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus vorübergehend geschlossen waren. Von einem Normalbetrieb sind die Einzelhändler und Geschäftsstellen nicht nur in der Viersener Innenstadt allerdings weit entfernt, denn durch die Hygienevorgaben müssen die Kunden fast überall mit längeren Wartezeiten rechnen.
Von RS-Redakteurin Ebru Ataman

Viersen – Vor der Apotheke standen sechs Personen, beim Friseur um die Ecke nur drei – alle in einem Abstand von mindestens 1,5 Metern. So gut hatten es die Sparkassenkunden am Montagmorgen nicht, hier reihte sich die Schlange über den gesamten Vorplatz bis teilweise weit hinter die Wassersäule am Eingang der Fußgängerzone. Während immer wieder Kunden die Wartezeit zu lang wurde und die Reihe verließen, ging es für die anderen nur mit kleinen Schritten weiter zum Ziel.

Die Sparkasse Krefeld hatte Ende April bereits wieder die Geschäftsstellen geöffnet, die im Zuge der ersten Maßnahmen zur Eindämmung des Coronavirus vorübergehend geschlossen waren. Zwischenzeitlich wurden umfangreiche Maßnahmen zur Wahrung der Abstands- und Hygieneregelung ergriffen, um so die Sicherheit der Kunden und Mitarbeitenden gewährleisten zu können.

Wo eine Terminvergabe möglich ist, da empfiehlt es sich zurzeit diese Möglichkeit wahrzunehmen. Beim Friseur, Handyshop oder sogar beim Metzger, wo eine Vorbestellung möglich ist. Teilweise heißt es mehr als eine halbe Stunde lang warten und die Sitzplätze in der Viersener Innenstadt sind rar gesät und nach „Murphys Gesetz“ sowieso nicht dort, wo sich gerade wieder eine Warteschlange bildet. (ea)

Foto: Rheinischer Spiegel