Literatur: Das Digitale frisst uns auf

Ohne das Internet würde das Leben, wie wir es kennen, zusammenbrechen. Es braucht nicht viel Phantasie, sich die Komplikationen auszumalen, die bei einem Internet-Blackout auf Flughäfen, Krankenhäusern oder im Straßenverkehr entstehen. Die Zahl der Menschen, die das Internet nutzen, steigt stetig: 4,1 Milliarden waren es Ende 2018, mehr als die Hälfte der Menschheit.

Literatur – Das Internet abschalten? Einfach so? „Es wäre das Beste, ehe wir uns dem Netz vollständig übergeben“, so Jan Heidtmann in seiner provokanten Streitschrift „Internet abschalten“. Denn das Internet schafft keine Freiheit. Im Gegenteil, es fördert autoritäre Herrschertypen wie Donald Trump. Das Internet schafft auch keine Vielfalt.

Monopolisten wie Facebook, Google oder Apple bestimmen immer mehr, welche Informationen wir bekommen und damit wie wir denken. Sie dringen in unseren Alltag ein und übernehmen die Macht über unser Leben. Fünfzig Jahre nach der Erfindung des Ur-Internets ist es deshalb an der Zeit, einmal einen Strich zu ziehen: Was hat die Digitalisierung der Menschheit gebracht, Soll und Haben? Das Ergebnis ist in Tiefrot geschrieben: Die Erfindung des Internets hat der Menschheit weit mehr geschadet als genutzt, davon ist Heidtmann überzeugt.

Mehr auf szshop.sueddeutsche.de!

Wir verlosen drei Exemplare!

Sie möchten gewinnen? Dann senden Sie uns bis zum 20. August 2019 eine Mail über unser Kontaktformular!
Stichwort: Internet abschalten

Der Gewinner wird per Zufallslos ermittelt. Der Rechtsweg ist ausgeschlossen.
(Teilnahmebedingungen | Datenschutz)