Löschzug Elmpt blickt auf ereignisreiches Jahr

Zu 104 Einsätzen ist der Löschzug Elmpt der Freiwilligen Feuerwehr Niederkrüchten im Jahr 2019 alarmiert worden. Darunter waren mehrere schwere Unfälle auf der B221 und der A52 mit Verletzten und Toten.

Niederkrüchten-Elmpt – Wohnungsbrände unter anderem in Venekoten und Boscherhausen, sogar in der Heiligen Nacht musste der Löschzug ausrücken, um drei brennende Lkw zu löschen. Am nachhaltigsten wird den meisten der Großbrand bei einem landwirtschaftlichen Unternehmen am 28. September in Erinnerung bleiben.

Neben den Einsätzen haben die Kameradinnen und Kameraden auch im vergangenen Jahr an zahlreichen Übungsdiensten, Aus- und Fortbildungen teilgenommen. Mit einem frisch ausgebildeten Truppführer, zwei gruppen- und zwei Verbandsführern ist auch die Führungsebene gut aufgestellt.
Was die Führung anging bedeutete das Jahr 2019 für den Löschzug Elmpt einen Umbruch. Neu an der Spitze steht Markus Ridderbecks mit seinen Stellvertretern Christian Tümmers und Markus Eggen. Er dankte seinem Vorgänger Frank Smets und Marco Erkens, der als weiterer Stellvertreter noch bis Mitte 2020 im Amt bleibt.

Zu einem Kameradschaftsabend gehören traditionell auch die Ehrungen verdienter Kameradinnen und Kameraden. Neu eingeführt hat der Löschzug Elmpt den „Feuerwehrmann des Jahres“. Damit wird der- oder diejenige mit der höchsten Beteiligung an den Übungen ausgezeichnet. In diesem Jahr erhielt die Ehrung Martin von den Driesch.
Für 25 Jahre Mitgliedschaft in der Feuerwehr wurde Richard Coenen geehrt, für 35 Jahre Rainer Monnix, Patrick Tigges-Dowé und Frank Houx.
Zu den ersten Gratulanten gehörten der Leiter der Feuerwehr Niederkrüchten, André Erkens und Niederkrüchtens Bürgermeister Kalle Wassong.

Ehrungen für langjährige Zugehörigkeit zur Feuerwehr (von links): Richard Coenen, Rainer Monnix, Frank Houx, Patrick Tigges Dowé und Löschzugführer Markus Ridderbecks. Foto: Feuerwehr Niederkrüchten