Märchenhaftes Süchteln: Vom caritativen Weihnachtsmarkt bis zu „Süchteln, mein Dorf“

Am Weberhaus wartete bereits die Gänsemagd auf die zahlreichen Besucher, die das Wochenende für einen Besuch in der Süchtelner Innenstadt nutzten. Handwerklich gearbeitete Märchenfiguren, adventlich ausgeleuchtete Stände und Musik umrahmten das vielfältige Angebot.
Von RS-Redakteur Dietmar Thelen

Viersen-Süchteln – Rund um den Lindenplatz verwandelte sich die Süchtelner Innenstadt in diesem Jahr erneut in eine Märchenlandschaft, die den Höhepunkt der Aktionswoche „Märchenhaftes Süchteln“ darstellte. Vorangegangen waren bereits Lesungen, Musik und Tanz für kleine und große Gäste, die sich auf den Advent einstimmen lassen wollten. Ab Freitag dann gesellte sich der Weihnachtsmarkt in der Innenstadt hinzu. Neben den Ständen und Angeboten der Händler, lockten hier zudem Süchtelner Einrichtungen, darunter die Notfelle Niederrhein e. V., und auch aus anderen Stadtteilen hatten Stände ihren Platz gefunden und boten, so wie der Förderverein „Integratives Familienzentrum St. Christophorus“ aus Dülken, eine abwechslungsreiche Produktpalette mit allem, was in der Weihnachtszeit Freude bereiten konnte. Moderne Adventskalender oder handverzierte Kerzen mit bunten Engeln, Honig und Met, Kunstwerke aus Metall oder Selbstgestricktes, zu sehen gab es viel und zu jeder Ratlosigkeit, was denn nun in diesem Jahr verschenkt werden soll, fand sich hier eine Idee oder eine liebevoll hergestellte Lösung.

Foto: Rheinischer Spiegel

Mit dem Einbruch der frühen Dunkelheit leuchtete die Innenstadt in einem adventlichen Glanz, durch die das vertraute Rufen des Nikolaus zu hören war, der mit Weckmännern ein glückliches Leuchten in das Gesicht der kleinen Besucher zauberte. Durch die Wipfel der Tannenbäume wehte Musik begleitet von einem stimmgewaltigen Chor oder den Tönen der Trompeten.
Allerdings herrschte nicht nur rund um St. Clemens ein lebendiges Treiben, es lohnte sich auch der Besuch im Weberhaus, in welchem ein caritativer Weihnachtsbasar einlud eine der zehn sich vorstellenden gemeinnützigen näher kennenzulernen, darunter die Lebenshilfe, die AWA Viersen, die Löwenkinder oder der Hospizverein.

Aufgewärmt aus dem Weberhaus flanierend, war es bei einer Turmbesteigung in St. Clemens möglich die eigene Fitness zu testen, die mit einem grandiosen Ausblick belohnt wurde, aber auch seine Schritte zum Tendyckhaus oder der Propsteistraße zu lenken waren weitere Ziele zum Erleben an diesem Wochenende. Wie jedes Jahr öffnete die Künstlergruppe Vie82 im Tendyckhaus seine Tore und es konnte verschiedene Exponate von 17 Künstler bestaunt, aber auch käuflich erworben werden. Im Bereich der Propsteistraße hingegen hatte das engagierte Team „Süchteln, mein Dorf“ erneut einen besonderen Platz geschaffen mit Glühwein und Livemusik. Ein Durchkommen war hier schwierig, denn überall hatten sich Menschen zusammengefunden um den Moment miteinander zu genießen. Wer sich nicht kannte, der lernte sich hier kennen und so wurden aus Fremden zumindest Bekannte, begleite vom Geist der Weihnacht und ganz im Sinne der adventlichen Botschaft. (dt)

Foto: Rheinischer Spiegel

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