mags legt weitere Staudenbeete an

Mönchengladbach wird im kommenden Jahr noch bunter. Nachdem mags an vielen Stellen schlichtes Straßenbegleitgrün in farbenfrohe Stauden- und Blumenwiesen verwandelt hat, folgen jetzt rund 75 neue Staudenflächen. Außerdem werden die Beete aus dem Vorjahr mit Blumenzwiebeln wie Narzissen, Krokusse oder Tulpen ergänzt, die den Anlagen im Frühjahr eine ganz besondere Pracht verleihen sollen.

Mönchengladbach – „Ob Briefe von Schulklassen, etliche Fotos in den sozialen Medien oder spezielle Nachfragen zur Mischung für den eigenen Garten – die Resonanz der Mönchengladbacher war durchweg sehr positiv. Umso mehr freuen wir uns über den Ausbau des Projektes“, sagt Jan Biehl, Leiter der mags-Grünunterhaltung.

Die Arbeiten für die ersten Flächen beginnen ab Donnerstag in Giesenkirchen. Im ersten Schritt tauscht die mags-Grünunterhaltung den Boden der Flächen aus, um den Stauden optimale Bedingungen zu bieten. Anschließend werden die an den Standort angepassten Mischungen aus Stauden gepflanzt.

Weitere Flächen entstehen zum Beispiel an der Marienburgerstraße, Wohngebiet am Mittelkamp, Gatherskamp, Eickener Straße, Dohler Straße, Stadtwaldstraße, Konstantinstraße, Kölner Straße, Bresges Park, Florisgarten oder an der Beckrather Dorfstraße.

Was ist eine Staudenmischpflanzung?

Eine Staudenmischpflanzung ist eine erprobte Mischung aus mehreren Staudenarten, die an bestimmte Standortortbedingungen angepasst ist. mags verwendet viele verschiedene Arten und erreicht so eine langfristige, stabile Pflanzengemeinschaft. Jede Mischung besteht in der Regel aus 15 bis 30 Arten die sich in gerüstbildende Stauden (circa 15 Prozent), Begleitstauden (circa 40 Prozent) und bodendeckenden Stauden (circa 45 Prozent) aufteilen.

Außerdem wird jede Staudenpflanzung großzügig durch Blumenzwiebeln ergänzt, die für einen bunten Frühlingsauftakt sorgen. So wird gewährleistet, dass die Fläche von Frühling bis Herbst attraktiv ist. Über die große Vielfalt an Blüten in Staudenmischpflanzungen freuen sich auch Bienen und Insekten. Ihnen bieten die Flächen einen wichtigen Nahrungsraum.
Text und Foto: mags