Martina Bialas und Tobias Dalhof „spielten das, was Du nicht singst“

Gespielt hat das schräge Musikkabarett sich selber mit dem Publikum und insgesamt einen tollen Abend. Gesungen hat sie nicht so viel, die Bialas, die von ihrem Partner als mit keinem Talent gesegnet, beschrieben wird.

Foto: privat

St. Tönis – Wenn sie denn gesungen hat, mit kreisenden Hula Hopp-Reifen, schwenkenden Armen, hört man sie, die Stimme, wie ein Marmorkuchen: Hell, Dunkel und mit einem goldenen Schimmer. Tobias Dalhof konnte es wegen der aufgesetzten Kopfhörer nicht hören. Das Publikum schon und es klang richtig gut. Sie kann es, erzählt aber lieber viel über die Welt, über Situationen und das mit ausgesprochen viel Witz. „Technische Probleme bei der Übertragung baut das Duo mit dem gehörigen Schuss Selbstironie gleich mit ins Programm ein.

Tobias Dalhof, Absolvent der Folkwang-Hochschule Essen mit den Fachbereichen: Musiktheorie, Dirigieren und Musikwissenschaften weiß jede Attacke seiner Partnerin gekonnt musikalisch zu erwidern. Das Gegengift gegen den Wortwitz der Bialas ist seine Musikalität.
Weitere musikalische AkkZente setzte das Akkordeon-Orchester 1957 St. Tönis e.V. durch das Ensemble, das seit diesem Abend unter dem neuen Namen „AkkZente“ auftritt. Mit Stücken wie Rondò Veneziano und Typewriter. Die Schreibmaschine mit echter Klingel wurde vom musikalischen Leiter Thomas Waser passend ins Musikstück integriert.

Der 1. Vorsitzende Oliver Schieren versprach weitere Veranstaltungen:
Das Stammorchester tritt am 4. November in der Christuskirche, St. Tönis mit „Musik zum Träumen“ auf. Bei der Musiknacht im Forum Corneliusfeld am 24. November gibt es Musical- und Filmhits. Am 16. Dezember lädt das Ensemble zu „Loss mer singe“ ins vereinseigene Musik- und Jugendhaus ein.
Mehr Informationen gibt es unter: www.akkordeon-orchester-st-toenis.de