Masken auf Krankenkassen-Gutschein: Dülkener Apotheker spenden Eigenanteil an action medeor

Menschen vor Ansteckung schützen und zusätzlich einen Beitrag zur weltweiten Gesundheitsversorgung leisten – wie das zusammengeht, zeigen in diesen Tagen die Apotheken in Dülken.

Tönisvorst/Viersen – Die Bären-, Windmühlen und Marcus-Apotheke bereiten sich derzeit darauf vor, ihren Kunden FFP2-Masken auszugeben. Die Krankenkassen versenden dazu im Bundesauftrag bereits seit einigen Tagen Gutscheine an ihre berechtigten Mitglieder. Für zwei Euro Eigenanteil kann man dafür jeweils sechs FFP2-Masken in der Apotheke abholen. Die Dülkener Apotheken möchten die zwei Euro Eigenanteil jedoch nicht für sich behalten. Stattdessen haben sie sich entschlossen, nach dem Ende des Abgabezeitraums eine Summe in Höhe der eingenommenen Eigenanteile zu spenden, und zwar an das Medikamentenhilfswerk action medeor aus Tönisvorst und an die Sternsinger, die dieses Jahr nicht persönlich von Haus zu Haus Spenden sammeln durften.

„Natürlich ist die Abgabe der Masken zusätzliche Arbeit für uns Apotheken, und auch das Kassieren des Eigenanteils pro Kunde muss getan werden. Aber trotz Corona-Krise geht es uns in Deutschland besser als vielen Menschen in anderen Ländern, denen es am Nötigsten fehlt“, begründet Apotheker Marcus Büschges seine Entscheidung. Für die Spendenaktion hat er nicht nur sein eigenes Team gewinnen können, sondern auch seine Filiale, die Windmühlen Apotheke, und die Bären-Apotheke von Apothekerin Nicole Glowig-Nellesen. Alle waren sofort begeistert von der Idee. „Ich freue mich, dass alle drei Dülkener Apotheken bei dieser Aktion mitmachen“, so Claus Rycken von der Windmühlen Apotheke. „Und es würde mich noch mehr freuen, wenn in anderen Städten weitere Apotheken diese Idee auch gut finden“, ergänzt Nicole Glowig-Nellesen.

Seit Jahren unterstützen die Apotheker das Medikamentenhilfswerk, indem sie Spendendosen aufstellen, im ersten Lockdown handgenähte Alltagsmasken gegen Spende abgaben oder zum 50-jährigen Jubiläum der Windmühlen-Apotheke im letzten Jahr eine Tombola zugunsten von action medeor durchführten.

4 Kommentare

  1. Bravo! Viele werden ihre Maskengutscheine nicht in ihrer Stammapotheke einlösen, sondern, unter der Prämisse Gutes zu tun, diese in Dülken einlösen.
    Ein gutes Beispiel dafür, wie man sich mit fremden Federn schmückt. Die Apotheken spenden keinen Cent aus der eigenen Tasche. Der Kunde zahlt die „Spende“.
    Mit dieser Aktion lockt man Neukunden, die denken einem guten Zweck zu dienen. Der wirkliche gute Zweck ist die Tatsache, dass die Dülkener Apotheken so deutlich mehr Masken verteilen!
    Schließlich erhält die Apotheke für jede ausgehändigte Maske 6,– € vergütet.
    Man sollte seine Gutscheine bei seiner Stammapotheke einlösen, denn sie hatte z. B. den Aufwand der Registrierung!
    Wer spenden möchte, kann dies auf vielerlei Art vornehmen.

  2. Opi Kannst am besten in die Bütt gehen da kann man nur lachen, denn man soll doch froh sein das überhaupt was gespendet wird! Wenn in Dülken der Eigenanteil gespendet wird ist das fantastisch und mit ein Bravo zu versehen. Ein Dank den Apotheker. Ob das der Kunde zahlt oder nicht der Apotheker steht es zu und er Spendet es. Opi ich würde mich freuen , wenn Du was zahlen würdest aber da haste keine Knete für. Egoisten und Vorbeter gibt es viele.

    1. Ach Leonardo,dein Namensvetter würde sich im Grabe umdrehen,wenn er deinen Kommentar lesen würde.Oder hat dein Name was mit der Glasfirma zu tun? Also Flasche leer oder?Opi ist mir lieber wie jemand der in meinen Augen „Unterste Schublade ist“ und Menschen persönlich angreift.Du solltest deine Wortwahl noch mal überdenken,könnte als beleidigend aufgefasst werden.

    2. Lieber Leonardo
      Wer lesen kann ist deutlich im Vorteil und wer denken kann, der kann mit dem was er liest auch was anfangen.

      Danke @da Vinci

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