Mehmet Uslu wurde zum neuen Vorsitzenden der Moschee Viersen gewählt

„Ich möchte, dass die Moschee nicht nur ein Raum für Glauben ist, sondern auch für Gemeinsamkeiten, Zusammenarbeit, Frieden und Projekte über alle kulturellen Grenzen hinweg.“

(re) Mehmet Uslu lacht und bietet freundlich einen türkischen Tee an. Seine Augen strahlen, wenn man ihn auf seine neue Tätigkeit anspricht. Der 39-Jährige ist nicht nur bereits als stellv. Vorsitzender im Viersener Integrationsrat und als Sprecher im Bündnis gegen rechts aktiv, seit einigen Tagen ist er der neue Vorsitzende der Viersener DITIP-Moschee an der Süchtelner Straße.

Der bisherige Vorsitzende, Bekir Ucar, kandidierte nach 12 Jahren erfolgreicher Arbeit im Vorstand aus persönlichen Gründen nicht erneut.

Gemeinsam mit einem neuen Vorstand, leitet nun Mehmet Uslu in den nächsten Jahren die Geschicke der muslimischen Mitbürger in Viersen und freut sich auf seine neue Aufgabe. „Ich bin sehr dankbar, dass mir unsere Mitglieder ihr Vertrauen geschenkt haben“, sagt der gelernte Schneider, der seit einigen Jahren im Backwarenbereich arbeitet. „Ich möchte, dass die Moschee nicht nur ein Raum für Glauben ist, sondern auch für Gemeinsamkeiten, Zusammenarbeit, Frieden und Projekte über alle kulturellen Grenzen hinweg.“ Schon die bisherigen Vorsitzenden haben hierauf großen Wert gelegt und engagiert an diesem Ziel gearbeitet. Diese Grundlage soll nun fortgesetzt und auch die Vorstandsarbeit noch enger koordiniert werden. Hier wurde auch nicht lange geplant, sondern kurzerhand. So gibt es nun erstmals mit Ismail Yildiz einen Koordinator im Vorstand, der Ansprechpartner für alle Veranstaltungen und Hochfeste von Kinderfest bis hin zu Ramadan ist.