Mehr Hinzuverdienst für Frührentner

Ab 1. Januar 2023 entfällt die Hinzuverdienstgrenze bei vorgezogenen Altersrenten. Bei Erwerbsminderungsrenten werden die Grenzen deutlich angehoben. Außerdem soll die Digitalisierung von Meldeverfahren den Bürokratieaufwand für Arbeitnehmer und Arbeitgeber verringern. Der Bundestag hat dem entsprechenden Gesetzentwurf des Kabinetts zugestimmt.

Deutschland – In der gesetzlichen Rentenversicherung werden zum 1. Januar 2023 die Hinzuverdienstmöglichkeiten bei vorgezogenen Altersrenten und Erwerbsminderungsrenten grundlegend reformiert. Frührentner können dann beliebig viel hinzuverdienen, ohne dass ihnen die Rente gekürzt wird. „Wir schaffen die Hinzuverdienstgrenze bei vorgezogenen Altersrenten ab. Schon während der letzten beiden Corona-Jahre lag die Hinzuverdienstgrenze deutlich höher als zuvor. Damit haben wir gute Erfahrungen gemacht und ermöglichen nun dauerhaft, den Übergang vom Erwerbsleben in den Ruhestand flexibel zu gestalten“, so Bundesarbeitsminister Hubertus Heil.

Im Bereich der Erwerbsminderungsrenten werden die Hinzuverdienstmöglichkeiten deutlich ausgeweitet. „Das ist ein wichtiges Signal für erwerbsgeminderte Menschen, denen wir damit eine Brücke in den Arbeitsmarkt bauen“, so Heil.

Digitalisierung von Meldeverfahren
Ein Großteil der Regelungen des Gesetzes betrifft die Digitalisierung von Meldeverfahren. So soll zum Beispiel die Vorlage des Sozialversicherungsausweises nicht mehr erforderlich sein, da ein Abruf der Versicherungsnummer bei der Rentenversicherung durch die Arbeitgeber ermöglicht wird. Ziel ist die Entlastung der Bürgerinnen und Bürger, der Sozialversicherungsträger sowie der Wirtschaft von Bürokratie- und Verwaltungsaufwand.

Erweiterungen in der Künstlersozialversicherung
Im Künstlersozialversicherungsgesetz wird für Berufsanfänger die Möglichkeit erweitert, sich bei erstmaliger Aufnahme einer selbständigen künstlerischen oder publizistischen Tätigkeit von der Versicherungspflicht in der gesetzlichen Kranken- und Pflegeversicherung befreien zu lassen.

Außerdem wird es Künstlerinnen und Künstlern künftig dauerhaft möglich sein, sich mit nicht-künstlerischer Tätigkeit etwas hinzuzuverdienen. Die vorgesehene Regelung knüpft an den Schwerpunkt der Tätigkeit an und löst die pandemiebedingt befristet erhöhten Zuverdienstregelungen ab. (opm)

2 Kommentare

  1. Meine Meinung: Alle Rentner sollten mit Ihr hohen Alter dazuverdienen können was Sie möchten, denn Sie haben oft über 50 Jahre mit Mühselige Arbeit das Geld Verdient und haben in allen Sozialkassen viel Einbezahlt, wo sich heute jeder unnütze Brotfresser sich ohne ein Pfennig sich zu Beteiligen einfach rausnimmt was er Braucht. Das sind Raubzüge, Verbaler Art.
    Und dann geht die damalige Regierung CDU hin und verlangt von den Rentner Steuern auf seine Rente zu Bezahlen.
    Jetzt auch noch der Frührentner mehr verdienen kann ohne was zu Bezahlen ist eine Sauerei!
    Man sollte der Altersrentner der 70 Jahre Alt ist ganz der Steuern Befreien wenn es um Nebenarbeit es sich geht. Der Rentner hat nicht wie der Beamte 70 Prozent vom Bruttolohn, nein er bekommt nur 50 vom Nettolohn dafür hat der Normalrentner die Kasse Aufgebaut und mit Habsucht nimmt jeder was er möchte bloß nicht der Eigentümer der Rentenkasse.

    Was sagte mal Hermann Hesse: ,, Man muss das Unmögliche Versuchen, um das mögliche zu Erreichen“.

Kommentare sind geschlossen.