Meister Adebar bereitet sich auf seine Weltreise vor …

In der Region um Viersen werden die Störche zurzeit immer zahlreicher, denn eine ganz natürliche Unruhe macht sich unter ihnen breit.

Viersen – Die Jungstörche unternehmen nun immer weitere Ausflüge und bald werden sich die Storchfamilien völlig unabhängig voneinander auf den langen Weg nach Afrika begeben … oder? Eigentlich sucht der Zugvogel nämlich nur ein Winterquartier mit ausreichend Nahrung.

Störche sammeln sich in diesen Tagen zwischen Dorfer Bach und Niers. Foto: Dirk Krenz

Tatsächlich fliegt nicht jeder Storch nach Afrika, sondern findet durchaus auf seiner Reise in Spanien oder Südfrankreich einen Platz, wo er länger verweilt. So oder so ist es ein gefährlicher Weg für Weißstörche, denn das Mittelmeer ist zu groß um es zu überfliegen und die Vögel müssen entweder östlich oder westlich entlang der Küsten ihren Weg einschlagen. (cs)

Foto: Dirk Krenz

 

 

2 Kommentare

  1. Dieses Schauspiel am Himmel ist jedes Jahr eine Revolution für Fanatiker und Fotografen. Es ist einfach was für die Seele. Dieses Bild der Zusammenhalt für die weite Reise.
    Man sollte wohl Bedenken anstellen, bei den Flügen der Winterquartiere der Kraniche , Schwäne und Weißstörche werden Jährlich durch die hohe Dichte der Windkrafträder in Deutschland, viele Opfer tödlich Enden. Hier zählt die Infrastruktur mehr als die Tiere.

  2. Dieses Schauspiel hab ich gestern Morgen über dem Bahnhof bzw Edeka in Viersen beobachten können.
    Mindestens 20 Störche (ich glaube es waren Störche) drehten am Himmel ihre Runde in einer Vormation.
    War toll anzusehen.

Kommentare sind geschlossen.