MG: Polizei sucht mutmaßlichen Exhibitionisten – Bereits mehrere Fälle angezeigt

Bereits am vergangenen Montag zeigte sich ein Unbekannter einer Elfjährigen in schamverletzender Weise. Nun sind der Polizei Mönchengladbach weitere Fälle bekannt geworden, bei denen eine männliche Person Minderjährige und junge Erwachsene angesprochen und sich vor ihnen entblößt haben soll.

Mönchengladbach – In den nachfolgend angezeigten Fällen wird übereinstimmend zum ersten gemeldeten Fall berichtet, dass der Täter einen weißen Kastenwagen ohne Heckverglasung und Aufschrift nutzen soll.

Die neu angezeigten Fälle ereigneten sich am Dienstag, 26. Oktober. An der Espenstraße soll sich ein Mann einer Zwölfjährigen gegen 8.30 Uhr und nur kurze Zeit später einer 18-Jährigen an der Urftstraße gezeigt haben. Gegen 10.15 Uhr soll ein Mann eine 13-Jährige und ihre zwölfjährige Freundin an der Rohrstraße angesprochen und sich vor ihnen entblößt haben. Etwa drei Stunden später soll dies wieder an der Rohrstraße geschehen sein, diesmal gegenüber einer dreiköpfigen Mädchengruppe von Zwölf- und Dreizehnjährigen.

Übereinstimmende Aspekte bei der Täterbeschreibung in den Fällen: Etwa 1,70 Meter groß, schlank, dunkle Haare, braune Augen, Bart, gebräunte Haut, südeuropäischer Phänotyp, zwischen 20 und 25 Jahre alt. Er trug eine dunkle Jogginghose.

Die Polizei geht von einem Tatzusammenhang aus. Sie berichtet erst heute, weil sich ein gestern vorliegender erfolgsversprechender Täterhinweis im Laufe der weiteren Ermittlungen nicht bestätigte.

Die Polizei sucht nun Zeugen, die sachdienliche Angaben zur Aufklärung der Taten machen können und fragt: Wer hat zur angegebenen Zeit an den genannten Orten verdächtige Beobachtungen gemacht? Wer kann Hinweise auf einen dort aufgefallenen weißen Kastenwagen geben? Wem sind weitere Fälle bekannt?

Hinweise nimmt die Polizei Mönchengladbach unter der Telefonnummer 02161-290 entgegen.

Die Polizei Mönchengladbach wendet sich in diesem Zusammenhang mit einer Bitte an alle Angehörigen von Kindern und Jugendlichen, sowie die Beschäftigten in Kindergärten und Schulen: Nehmen Sie diese Fälle zum Anlass, Kinder und Jugendliche zu sensibilisieren. Sie sollen sich nicht auf fremde Personen einlassen sondern sich entfernen, Hilfe holen und die Polizei informieren! (cr/Polizei MG)

Foto: Myriams-Fotos/Pixabay