Mia und Leon sind die beliebtesten Vornamen 2020, Greta deutlich unbeliebter

Das Schwangerschaftsportal Babelli.de hat etwa 10% aller Geburtsmeldungen von Januar bis Dezember 2020 ausgewertet und daraus eine repräsentative Vornamensstatistik für das aktuelle Jahr erstellt. Sowohl bei den Jungen- als auch bei den Mädchennamen gibt es in diesem Jahr einen Wechsel an der Spitze.

Service/Familie – Die 20 beliebtesten Mädchennamen mit Veränderung zum Vorjahr:

1. Mia (+3)
2. Emilia (-1)
3. Sofia / Sophia (+2)
4. Hannah / Hanna (-1)
5. Emma (-3)
6. Lina
7. Mila
8. Lea / Leah
9. Marie (+1)
10. Ella (-1)
11. Luisa / Louisa (+7)
12. Clara / Klara (-1)
13. Amelie (+13)
14. Frieda / Frida (+1)
15. Emily / Emilie (+1)
16. Ida (+7)
17. Leonie (+5)
18. Lia / Liah / Lya (+2)
19. Mathilda / Matilda
20. Sophie / Sofie (+5)

Die 20 beliebtesten Jungennamen mit Veränderung zum Vorjahr:

1. Leon (+1)
2. Ben (-1)
3. Noah (+4)
4. Finn / Fynn
5. Paul (-2)
6. Elias (+3)
7. Felix (+1)
8. Luis / Louis (-2)
9. Henry / Henri (+1)
10. Luca / Luka (+2)
11. Emil (+2)
12. Lukas / Lucas (-1)
13. Anton (+5)
14. Jonas (-9)
15. Liam (+4)
16. Maximilian (-2)
17. Jakob / Jacob (-1)
18. Leo (+3)
19. Matteo (+9)
20. Oskar / Oscar (-3)

Eine vollständige Liste der Top 200 Vornamen aus 2020 gibt es hier: https://www.babelli.de/beliebteste-vornamen-2020/

Bei den Mädchennamen sind Mia (+3 auf Platz 1) und auch Sofia (+2 auf Platz 3) die größten Gewinner. Ebenfalls spannende Aufsteiger sind Luisa (+7 auf Platz 11), Amelie (+13 auf Platz 13), Helena (+14 auf Platz 38) und Amalia (+33 auf Platz 48). Stark an Beliebtheit verloren haben hingegen Anna (-7 auf Platz 21), Lena (-10 auf Platz 22), Leni (-12 auf Platz 25) und Greta (-97 auf Platz Platz 128).

Bei den Jungennamen hat neben Leon (+1 auf Platz 1) Noah (+4 auf Platz 3) in der Top 10 sehr stark zugelegt. Auch Anton (+5 auf Platz 13), Matteo (+9 auf Platz 19) und Lio (+15 auf Platz 27) konnten merklich zulegen. Deutlich unbeliebter waren Jonas (-9 auf Platz 14), Theo (-6 auf Platz 21) und Milan (-8 auf Platz 28).

„Am spannendsten war für uns die Entwicklung des Vornamens Greta. Der Name ist aktuell so unbeliebt wie in den letzten 12 Jahren nicht und das hängt ganz einfach mit der starken Polarisierung durch Greta Thunberg zusammen.“, so Patrick Konrad, Leiter der Namensstudie.

Über die Studie: Ausgewertet wurden 81.312 Geburtsmeldungen aus Krankenhäusern und Geburtshäusern im Zeitraum Anfang Januar bis Anfang Dezember 2020. Aufgrund von Corona fällt die Datengrundlage dies Jahr kleiner aus als in den Vorjahren und liegt bei über 10% der Geburten. An der Auswertung beteiligt waren 8 Mitarbeiter des Onlineportals Babelli.de. Die Auswertungen zur Beliebtheit von Vornamen erfolgt immer zweimal jährlich.

Quelle: fabulabs GmbH