Ministerpräsident Hendrik Wüst ernennt Kabinett

Einen Tag nach seiner Wahl und Vereidigung im Landtag hat Ministerpräsident Hendrik Wüst am Donnerstag seinen Ministerinnen und Ministern ihre Ernennungsurkunden überreicht.

NRW – Alle Ministerinnen und Minister der bisherigen Landesregierung gehören auch dem Kabinett Wüst an. Neues Mitglied der Landesregierung ist Ina Brandes, die als Ministerin für Verkehr Wüst in diesem Amt nachfolgt. Die 44-Jährige war zuletzt als Sprecherin der Geschäftsführung bei dem schwedischen Planungskonzern Sweco tätig. Im Anschluss an die Ernennung des Kabinetts fand im K21 Ständehaus in Düsseldorf die erste Kabinettsitzung unter Leitung von Ministerpräsident Wüst statt.

Ministerpräsident Hendrik Wüst: „Die vor uns liegenden Aufgaben sind groß – aber der Tatendrang dieser Landesregierung ist es ebenso. Es war mir deshalb wichtig, dass wir nach dem Amtswechsel mit unserer Arbeit für Nordrhein-Westfalen und seine Menschen sofort wieder durchstarten. Mit der Ernennung meiner Ministerinnen und Minister und der ersten Kabinettsitzung ist der Start gelungen – ich freue mich auf die gute Zusammenarbeit im Team. Dass wir mit Ina Brandes eine ausgewiesene Expertin als Verkehrsministerin gewinnen konnten, freut mich außerordentlich.“

Foto: Land NRW / Ralph Sondermann

Der Ministerpräsident weiter: „Keine 24 Stunden nach meiner Wahl haben wir in der ersten Kabinettsitzung mehrere wichtige Themen angepackt, um den Alltag der Menschen in Nordrhein-Westfalen konkret zu verbessern. Zur Beschleunigung des Wiederaufbaus nach der Flut schaffen wir für die noch schnellere Abwicklung der Förderanträge 284 neue Stellen. Tempo machen wollen wir auch mit einem Mittelstandsförderungsgesetz zum Abbau unnötiger Bürokratie. Und wir haben eine Änderung des Krankenhausgestaltungsgesetzes auf den Weg gebracht, um in Krankenhäusern unter anderem ein gesetzliches Besuchsrecht für Patienten und Angehörige zu verankern. Bei allen drei Themen ist unser Ansatz derselbe: Wir gehen Herausforderungen an und sorgen mit schnellen, konsequenten Entscheidungen für gute Lösungen zum Wohle der Bürgerinnen und Bürger. So wollen wir an die erfolgreiche Arbeit der zurückliegenden viereinhalb Jahre anknüpfen.“

Im Nachgang zur Kabinettsitzung ernannte Ministerpräsident Wüst eine neue Staatssekretärin und einen neuen Staatssekretär. In Nachfolge von Serap Güler, die neu in den Deutschen Bundestag gewählt worden ist, wird Gonca Türkeli-Dehnert neue Staatssekretärin für Integration im Ministerium für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration. Seit Februar 2018 war die Juristin Geschäftsführerin der Deutschlandstiftung Integration. Zuvor war sie im Arbeitsstab der Integrationsbeauftragten der Bundesregierung im Bundeskanzleramt tätig. In Nachfolge von Annette Storsberg, die in den Ruhestand eingetreten ist, wird Dr. Dirk Günnewig neuer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft. Der promovierte Politikwissenschaftler hat bereits verschiedenste Funktionen in der öffentlichen Verwaltung durchlaufen, bis zuletzt war er Leiter der Abteilung für Grundsatzangelegenheiten der Mobilität, Digitalisierung und Vernetzung des Ministeriums für Verkehr des Landes Nordrhein-Westfalen.

Dem Kabinett von Ministerpräsident Hendrik Wüst gehören an:

Dr. Joachim Stamp
Minister für Kinder, Familie, Flüchtlinge und Integration
Stellvertreter des Ministerpräsidenten

Lutz Lienenkämper
Minister der Finanzen

Herbert Reul
Minister des Innern

Prof. Dr. Andreas Pinkwart
Minister für Wirtschaft, Innovation, Digitalisierung und Energie

Karl-Josef Laumann
Minister für Arbeit, Gesundheit und Soziales

Yvonne Gebauer
Ministerin für Schule und Bildung

Ina Scharrenbach
Ministerin für Heimat, Kommunales, Bau und Gleichstellung

Peter Biesenbach
Minister der Justiz

Ina Brandes
Ministerin für Verkehr

Ursula Heinen-Esser
Ministerin für Umwelt, Landwirtschaft, Natur- und Verbraucherschutz

Isabel Pfeiffer-Poensgen
Ministerin für Kultur und Wissenschaft

Dr. Stephan Holthoff-Pförtner
Minister für Bundes- und Europaangelegenheiten sowie Internationales

Klaus Kaiser
Parlamentarischer Staatssekretär im Ministerium für Kultur und Wissenschaft (opm/land.nrw)

5 Kommentare

  1. Hast wirklich Dreck am Stecken, kannst in der CDU dich gut verstecken.

    Das ein solch skandalträchtiger Mensch einen solchen Posten belegt ist eine Beleidigung für jeden Bürger.
    Seine Klientel ist seit Jahren ebenso bekannt, wie seine Einstellung gegenüber der sozial und finanziell schwächer gestellten Bevölkerung ( seiner Meinung nach Faulpelze und Pöbel ).

    Ich hoffe es bleibt bei der zeitlich befristeten Wüst(en) Zeit und der Bürger beantwortet diese Ohrfeige im Mai kommenden Jahres mit einer richtigen Klatsche !!!

    1. Das ist ja starker Tobac den sie hier „rauchen.“ Fakten zu nennen, hätte an dieser Stelle nicht geschadet.
      Übrigens..Frau Eskens von der sozialistischen Gegenpartei und ihre Genossin Barley haben wohl auf dem von ihnen genannten Gebieten schon „vorbildliches“ geäußert.
      Von der Politik im Allgemeinen darf man wohl kein soziales und gerechtes Handeln erwarten.
      Machterhalt, Klientelinteressen bedienen und jegliches Verantwortungsbewusstsein gegenüber eigenem Fehlverhalten zu unterdrücken, dass ist das Holz,aus dem Politik -schon immer-geschnitzt wurde.

      1. Wer sich mit der Politik befasst, der kennt die Fakten. Wüst ist für Skandale bekannt.
        Und ja, solche Früchtchen gibt’s selbstverständlich in allen Parteien.

  2. Opi was können wir von den Menschen verlangen, wenn die Politiker nur sich sehen und schwächer gestellte in absolute Diskriminierende Positionen dahinstellen.
    Du weißt ja , Politiker können machen was Sie wollen, Sie sind nicht Zurechnungsfähig und deshalb können Sie nie herangezogen werden. Leute die Arbeiten und Ideen haben, werden bei den Geiern nicht anerkannt.
    Kommendes Jahr kommt die nächste Vergeltung, die alte Parteien werden ein Ende setzen.
    Du hast es ja gesagt und ich bin der gleichen Meinung.

  3. Es muss eine Veränderung in NRW innerhalb der CDU geschehen die Herr Wüst jetzt voranschreiten wird und ihm auch diese Chance gegeben muss. Über eine weitere Legislaturperiode hinaus muss der schwarz gelben geführten Landesregierung eine weitere Chance eingeräumt werden. Wir können in NRW über eine Schwarz Gelbe geführte Regierung sehr zufrieden sein , das ist dass sicherste was einem Bundesland in Deutschland und auf Bundes Ebene zu wünschen ist. Denkt immer daran wie wichtig es ist, dass andere Parteien das Rad auch nicht neu erfinden, in der Opposition kann man immer leicht was entgegenzusetzen haben. Aber was Aufgaben anpacken geht, kann man die Schwarz gelbe Regierung tatsächlich loben .Vergesst bitte eine Partei nicht die viel Unmut ins unser Land bringen wird ,,Die eine Natur Farbe als Logo trägt“ eine Unzufriedenheit auf langfristige Zeit unseren deutschen Bürgern verschaffen wird, wenn man alles versucht mit der Brechstange durchzusetzen, wird dies leider nicht gut gehen. Am Ende nur zum Nachteil. Man kann einer Kuh die grade Milch gegeben hat , nicht unmittelbar danach wieder Milch Abzapfen . So ist das gefühlt bei dem Bürger der langsam dahin geführt wird und heimlich. Das ist diese Partei auf dem besten Wege hin . Zu dem Nachteil des Bürgers . Es wird eine konservative Konstellation benötigt um Deutschland die Bundesländer wieder auf die Boden der Tatsachen zurückzuholen
    Mfg

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