MIT auf Firmenbesuch in Viersen bei der Kohlschein GmbH & Co. KG

Den Mitgliedern der Mittelstands- und Wirtschaftsunion, Stadtverband Viersen, wurde von der Firma Kohlschein eine umfangreiche, informative Betriebsbesichtigung ihrer Werke am Standort Viersen-Süchteln, ermöglicht.

Viersen-Süchteln – Seit über 85 Jahren steht die Firma Kohlschein GmbH & Co KG für hochwertige Pappen und Plattenmaterialien. Durch das inhabergeführte, mittelständische Unternehmen führte Michael Höflich, Senior-Mitglied der Geschäftsführung. Höflich konnte den Besuchern eindrucksvoll zeigen und detailliert erläutern, warum Kohlschein zu einem der führenden Hersteller von umweltfreundlichem Displaykarton zählt und namhafter Großhändler von Plattenmaterialien in den Bereichen Print und Display, Dekoration sowie visuelle Kommunikation ist.

Dekorationen und Verpackungen namhafter Marken, die man in zahlreichen Kaufhäusern wiederfindet, Sonderanfertigungen für Ausstellungen, ob ein Rhinozeros in Originalgröße, Flugzeuge und Automodelle aus Karton, von der CAD Konstruktion im eigenen technischen Büro bis zur perfekten Umsetzung finden sich hier wieder – in Werkshallen und Büros, die einen nicht alltäglichen, aufgeräumten und sehr gut strukturierten Eindruck vermitteln.
Kohlschein legt, so Michael Höflich, großen Wert auf Transparenz und nicht zuletzt auf den wertschätzenden Umgang mit den Mitarbeitern. Dies spiegelte sich beim Rundgang durch freundliches Fachpersonal, welches den Gästen begegnete, wieder. Und wie uns die Geschäftsführung berichtet, auch durch eine, so gut wie nicht vorhandene Fluktuation im Unternehmen.

Foto: MIT

Im Anschluss an die Begehung hatten die MIT Mitglieder bei einem Imbiss und Kaffee auch die Möglichkeit sich über aktuelle Themen auszutauschen. Michael Höflich hatte den MIT Vorsitzenden Joachim Feies bereits im Vorfeld darüber informiert, dass er mit einigen Dingen, zum Teil auch von Seiten der CDU nicht ganz glücklich ist. Er vermisse unter anderem das „C“ für Christliche Demokratische Union in vielerlei Handlungen, er wünsche sich ebenfalls ein aktiveres Mitgestalten im Weltsicherheitsrat.
Einvernehmlich wurde von den Anwesenden befunden, dass Ziele anzukündigen, wie unter anderem bis 2030 eine Million neuer E-Ladestationen auszuführen, insbesondere in Bezug auf die technischen Voraussetzungen, nicht unbedingt realistisch und somit nicht zielführend sei.

Nicht zuletzt wurde angeregt diskutiert über mittlerweile leider ganz alltägliche Ärgernisse, wie der Verfall der Werte, mangelnder Respekt und fehlende Achtung im Umgang miteinander. Joachim Feies wies, bei allen Vorzügen und Notwendigkeit der Digitalisierung, auf damit verbundene Gefahren und Risiken hin.
Feies ist der Meinung, dass hier, insbesondere im Umgang mit e-mails und Smartphones dringender Aufklärungsbedarf bei Unternehmen und Mitarbeitern besteht. Bei unsachgemäßem Umgang mit dieser Technik wird seines Erachtens wirtschaftlicher Schaden enorme Dimensionen annehmen und die Menschen werden möglicherweise nachhaltige, gesundheitliche Beeinträchtigungen, wie massive Konzentrationsschwierigkeiten davontragen.