Mit dem Fahrrad nach Kanew: Neuer Hilfstransport auf dem Weg in die Ukraine

Das Lager der Freunde von Kanew in Dülken war bis unters Dach vollgestellt mit Hilfsgütern für Viersens Partnerstadt Kanew. Lagerleiter Faruq Faruqi hatte alle Hände voll zu tun, um hier den Überblick zu behalten.

Viersen – Aber jahrzehntelange Erfahrung halfen ihm dabei die Hilfsgüter in den letzten Wochen und Monaten zu sortieren, zu verpacken und für den Transport in die Ukraine vorzubereiten. Am Mittwoch und Donnerstag war es endlich so weit. Die fleißigen ehrenamtlichen Helfer beluden den 40-Tonner mit den unterschiedlichsten Hilfsgütern für Institutionen und Vereine in Kanew. Mit an Bord dieses Mal außergewöhnlich viele Fahrräder, die zielgerichtet an Einzelpersonen aber auch Organisationen gehen.

Ebenso wieder mit an Bord Rollstühle, Mobiliar und dringend benötigte Ausstattungen für das Krankenhaus, für Schulen, Kindergärten, Altenheime, Blinden- und Invalidenverein. Alle Hilfsgüter wurden von Lagerleiter Faruq Faruqi im Vorfeld sorgfältig aufgelistet und erfasst. Wenn dieser Transport vom Zoll in Kanew freigegeben ist, dann dürfen sich auch wieder zahlreiche Familien über private Pakete von befreundeten Familien in Viersen und Umgebung freuen. Denn auch sie traten die Reise in die Ukraine an.

Dr. Paul Schrömbges, Vorsitzender der Freunde von Kanew: „Ich hoffe nur, dass die Freigabe durch den Zoll etwas zügiger als beim letzten Transport erfolgt.“ Beim letzten Transport im März war es zu einer längeren Verweildauer der Hilfsgüter beim Zoll gekommen. Schrömbges weiter: „Ich bin froh, dass wir wieder einen Hilfstransport in unsere Partnerstadt Kanew schicken können.“
In den 35 Jahren der humanitären Hilfe für Einrichtungen in Kanew sind mittlerweile über 80 Hilfstransporte in die Ukraine gegangen. Der jetzige Transport ist der 2. In diesem Jahr und hoffentlich nicht der Letzte, denn im Lager sind jetzt schon wieder eine ganze Reihe von Hilfsgütern eingetroffen. (opm)

Symbolisch stiegen die Vorsitzenden Dr. Paul Schrömbges und Uwe Zöllner aufs Fahrrad um sich in Richtung Kanew auf den Weg zu machen. Links im Bild Lagerleiter Faruq Faruqi. Im Hintergrund der vollbeladene 40-Tonner. Foto: Verein/Jungblut

2 Kommentare

  1. Ihr eingefügter Werbebeitrag ist falsch! Der Buchtitel lautet richtig: Ostpreußen – Ermland und Masuren
    Zwischen Emsland und dem Ermland liegen ca. 1100 km!

    1. Der Werbeeintrag wird automatisch von Google eingefügt und basiert bei jedem Leser auf den jeweiligen Präferenzen, die bei Suchanfragen etc. von Google „abgegriffen“ werden.

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