Mit der Kraft der Soetelschen Möhre zum jecken 1:0

Das erste Rathaus am Altweiberdonnerstag nahmen die Möhnen und Karnevalisten in Süchteln ein. Die Süchtelner Möhnen hatten gemeinsam mit den Prinzenpaaren eine starke Gemeinschaft gebildet, die mit ihrem Sturm die Viersener Obrigkeit geradezu überrannten. 
Von RS-Redakteur Dietmar Thelen

Viersen-Süchteln – Das närrische Treiben begann in Süchteln, wo mit kräftigen Soetlsche-Muuresoat-Rufen den engagierten Verteidigern auf „die Pelle“ gerückt wurde, um den Sieg anschließend mit bestgelaunten Jecken auf dem Lindenplatz zu feiern. 1:0 für die Möhnen, die mit vereinten Kräften der städtischen Obrigkeit, allen voran Ortsbürgermeister Wolfgang Genenger (CDU), keine Chance ließen. Umso ausgiebiger fiel die anschließende Siegesfeier aus, bei der der Süchtelner Festausschuss ebenso wie der „große“ und „kleine“ Prinz ihre akrobatischen Fähigkeiten beim „Robben-Tanz“ beweisen mussten. (dt)

Die Süchtelner Dreistadtmöhnen eroberten gekonnt den Rathausschlüssel gegen die Viersener Obrigkeit. Foto: Heike Hechel
Ebenfalls die Süchtelner Tollitäten durften nicht fehlen. Foto: Heike Hechel
Bis Aschermittwoch gehört ihnen die närrische Macht. Der glückliche Blick aus dem Rathausfenster nach dem erfolgreichen Sturm setzte das i-Tüpfelchen auf. Foto: Heike Hechel
Robben ist nicht nur in Süchteln „in“. Doch auch wenn die Großen zeigten, dass die durchaus mithalten können, dem Süchtelner Kinderprinzen und dem Hoppeditz konnten sie nicht das Wasser reichen. Foto. Heike Hechel