Mit Geschmack von Willich nach Viersen – Ein Viersener belebt die Brautradition neu

Ein gebürtiger Viersener arbeitet derzeit mit daran Willichs lange Brautradition wiederzubeleben. Gemeinsam mit zwei Freunden aus Willich hat Stephan Kramer in der Nachbarstadt eine Brauerei gegründet. Seit drei Monaten steht das Willicher Pils dort nun schon in den Regalen. Der große Erfolg ermutigt die drei Gründer nun ihr Pils auch in Viersen auf den Markt zu bringen.

Viersen/Willich – „Wir wollen den bekannten Fernsehpilsnern eine niederrheinische Alternative mit Charakter entgegensetzen“, erklärt Kramer. Dafür wurde ein Bier kreiert, das sich deutlich von den gängigen Marken unterscheidet: Kräftig gehopft und doch mit fruchtigem Aroma. „Man kann sagen: Ein Pils auch für Alttrinker und somit wirklich passend für den Niederrhein“, findet Stephan Kramer. Das Geheimnis des Geschmacks liege dabei in den speziellen Hopfensorten, die dem Bier seine unverwechselbare Note geben. „Alles was wir brauchen sind Hopfen, Malz, Wasser und Hefe – streng nach dem deutschen Reinheitsgebot“, so Kramer.

In Willich wurden in den ersten drei Monaten schon jeweils mehr als 1.000 Kisten des neuen Bieres verkauft, ein Erfolg der Stephan Kramer und seine beiden Mitgründer, Christoph Heyes und den Brauingenieur Frank Schuster, ermutigen nun den Schritt über die Stadtgrenze zu wagen. „Dass Viersen für mich dabei eine besondere Rolle spielt, muss ich, glaube ich, niemandem erklären“, lächelt Kramer. „Willicher Brauereien haben eine lange Tradition im Brauen von untergärigen Bieren. Jetzt wollen wir dafür sorgen, dass Willicher wieder das niederrheinische Synonym für Pils wird.“

Der Kasten Willicher Pils kostet 15,99 Euro und ist ab sofort bei EDEKA Zielke auf der Lütticher Straße 1 in Viersen und am Westgraben 5-7 in Dülken erhältlich.
In Viersen gibt es das Angebot ebenfalls bei Getränke Mevissen an der Gladbacher Straße 333 (ehemals Meiners), Mevissen bietet das Willicher Pils zudem als Lieferung über den eigenen Lieferdienst an.

„Wir wollen den bekannten Fernsehpilsnern eine niederrheinische Alternative mit Charakter entgegensetzen“, erklärt Kramer. Foto: privat