Mit kardiologischer Rehabilitation des St. Irmgardis-Krankenhauses: Der „Wohlstandskrankheit“ an den Kragen

„Wohlstandskrankheit“ heißt es im Alltag, „metabolisches Syndrom“ nennen es die Mediziner: Übergewicht, hoher Blutdruck, Diabetes mellitus und zu hohe Cholesterinwerte. Diagnostiziert ist es bei mindestens einem Viertel der deutschen Bevölkerung, die Dunkelziffer liegt höher. „Gesunde Ernährung und Bewegung beugen dem vor“, weiß Dr. Christian Haacker, Leitender Oberarzt der Klinik für Innere Medizin am St. Irmgardis- Krankenhaus Süchteln. Er ist zudem Facharzt für Kardiologie.

Dr. Christian Haacker, Foto: Jochen Rolfes

Viersen-Süchteln – Die steigende Lebenserwartung und ein veränderter Lebensstil – vor allem in den Industrie-Nationen – lässt den Anteil der an metabolischem Syndrom Erkrankten rapide ansteigen. Wissenschaftliche Studien zeigen, dass die Kombination der Risikofaktoren vor allem die Entstehung von Herz-Kreislauf-Erkrankungen fördert. Ein metabolisches Syndrom liegt, nach Definition der International Diabetes Federation (IDF) vor, wenn drei der folgenden Faktoren zusammen auftreten: ein Bauchumfang über 80 Zentimetern bei Frauen und 94 Zentimetern bei Männern, erhöhte Blutfett-, Blutzucker- oder Blutdruckwerte und HDL-Cholesterinwerte deutlich unter dem Normbereich.

„Hilfestellung beim Ändern des Lebensstils ist beim metabolischen Syndrom hauptsächlicher Bestandteil der Behandlung. Denn oftmals sind falsche Ernährung und körperliche Inaktivität die Hauptursachen der Erkrankung“, erläutert Christian Haacker.

„Am St. Irmgardis-Krankenhaus bieten wir in der Ambulanten kardiologischen Rehabilitation gute Möglichkeiten für Betroffene“, so Christian Haacker, der diese Abteilung verantwortet. Dort wird nach einem ganzheitlichen Ansatz gearbeitet, der aus einer Kombination von physischen, psychischen und sozialen Aspekten besteht. „Damit werden individuelle Lebensgewohnheiten positiv verändert“, erläutert er.

Weitere Informationen gibt das Team der Ambulanten kardiologischen Rehabilitation im St. Irmgardis-Krankenhaus. Sie sind erreichbar unter der Telefonnummer 02162 / 899-150.