Mit Kasalla endete das STRANDKORB Open Air in Mönchengladbach

Nach 42 Shows in 2021 fand am Wochenende mit gleich zwei ausverkauften Konzerten von Pietro #Lombardi und #Kasalla das Finale in Mönchengladbach statt. Über 130.000 Zuschauer in zwei Jahren besuchten das Corona-Vorzeigeformat für Konzerte.

Mönchengladbach – Bereits im Corona-Sommer 2020 stellte das Strandkorbkonzept gleichermaßen für Besucher und Künstler eine der wenigen Möglichkeiten für Kulturveranstaltungen dar. Ausgezeichnet mit dem Deutschen Tourismuspreises der Lichtblick in einer der schwersten Krisen der Veranstaltungsbranche. Als sich die Hoffnungen für einen normalen Veranstaltungssommer 2021 zerschlugen stand für Veranstalter Micki Hilgers fest, dass in Mönchengladbach, sowie 15 weiteren deutschen Städten, erneut das Strandkorbkonzept als Garant für sicheren Kulturgenuss umgesetzt wird.

Foto: Rheinischer Spiegel/Maris Rietrums

In Mönchengladbach, der Heimat des Strandkorbkonzeptes, ging am letzten Wochenende nach über 40 Shows die Konzertsaison zu Ende. Micki Hilgers, Geschäftsführer des Sparkassen-Parks zieht eine positive Bilanz: „Wir sind auch in diesem Jahr überwältigt über den fantastischen Zuspruch der Besucher. In Mönchengladbach waren es allein in diesem Jahr über 80.000 Besucher bei den Shows. Und auch in den weiteren Städten zeichnet sich ein ungebrochener Drang auf Strandkörbe ab. Wir peilen deutschlandweit die 700.000er Besuchermarke an. Und somit können die mittlerweile über 300 Künstler und Musiker und mehr als 5000 Crew-, Technik oder sonstige Konzertmitarbeiter auf viele ausverkaufte Shows zurückblicken.“

Foto: Rheinischer Spiegel/Maris Rietrums

Dass die Besucher eine sehr hohe emotionale Bindung zu ihren Konzertbesuchen in diesen Zeiten haben, zeigt auch die extreme Nachfrage den eigenen „Konzertstrandkorb“ und die damit verbundenen Erinnerungen zu erwerben. So ist es tatsächlich möglich zum Ende der Konzertreihe seinen Strandkorb zu kaufen. Auch in Mönchengladbach wird es am 25.9.2021 die Möglichkeit dazu geben. Die Details dazu finden sich auf der Homepage www.strandkorb-openair.de.

Auf die Frage, ob der Verkauf der Strandkörbe als Zeichen zu verstehen sei, dass es im nächsten Jahr keine Strandkorbkonzerte mehr geben wird und er die Rückkehr der Normalität in der Veranstaltungsbranche für 2022 sieht, antwortet Micki Hilgers: „Wenn wir die Anfragen und Strandkorbwünsche, die wir per Mail oder Telefon bekommen, veröffentlichen würden, könnte jeder sehen, wie sehr sich die Besucher mit dem Strandkorb-Format identifizieren. Aber am Ende wollen wir natürlich alle wieder die Normalität zurück. Trotzdem wird es Stand heute weitere Strandkorbkonzerte im nächsten Jahr geben, auch unter normalen Voraussetzungen. Und das freut mich persönlich sehr, da wir hier etwas ganz Neues für die Branche in Coronazeiten entwickelt haben, was auch zu normalen Zeiten funktioniert. (opm/paz)

Foto: Rheinischer Spiegel/Maris Rietrums