Mobile Rampen unterstützten mehr Barrierefreiheit in Dülken und Süchteln

Das Inklusionsprojekt „Viersen für Alle“ der Lebenshilfe Kreis Viersen e. V. hat mit den Projektpartnern Dülken Büro und SüchtelnBüro die Anschaffung mobiler Rampen in die Tat umgesetzt.

Viersen-Süchteln/Dülken – Neben Erhebungen und Beratungsgesprächen mit den Einzelhändler:innen wurde schnell klar, dass die Innenstädte lange nicht so barrierefrei sind, wie sie es eigentlich in der heutigen Zeit sein sollten. Mit #1barriereweniger, einem Förderprojekt der Aktion Mensch, konnten nun mobile Rampen angeschafft werden.

Fotos: A. Sole-Bergers, Projektleitung „Viersen für Alle“

Die Verteilung hat bereits begonnen und wird in der nächsten Woche fortgesetzt. Zu den Rampen wurden neue Klingeln bestellt. Leider kam es in der Vergangenheit immer zu Vandalismus in den Innenstädten. Viele Service-Klingeln wurden mutwillig zerstört. Jetzt wird mit einem Klettverschlussband gearbeitet. Der Klingelknopf kann so über Nacht problemlos abmontiert werden und am nächsten Tag wieder vor der Türe befestigt werden.

Roman, der junge Mann im Rollstuhl, war an diesem Tag der Experte und hat auf die Wichtigkeit der Klingeln und Rampen in einem Interview hingewiesen. Einen besonderen Dank möchte das Projekt „Viersen für Alle“ der Buchhandlung Frau Eule, Handvoll unverpacktes & Café und der Parfümerie Recker aussprechen. (opm)

Fotos: A. Sole-Bergers, Projektleitung „Viersen für Alle“