Mönchengladbach: Projekte zur Steigerung der Arbeitseffizienz siegen beim Engineering Newcomer 2020

Mit einer Hub- und Schwenkvorrichtung für verbesserte Ergonomie am Arbeitsplatz überzeugte ein Projekt aus Mönchengladbach beim Engineering Newcomer 2020.

Mönchengladbach – Bereits zum siebten Mal wurden die Gewinner der Engineering Newcomer Challenge gekürt und mit attraktiven Geldpreisen honoriert. Welche Konstruktionsideen überzeugen konnten erfuhren zahlreichen Schülerinnen und Schüler sowie deren Bildungseinrichtungen im Rahmen der Online Preisverleihung. Die Jury bestand aus Fachexperten der CADENAS GmbH, der norelem Normelemente KG, der MDESIGN Vertriebs GmbH und dem Bundesarbeitskreis Fachschule für Technik. Dabei belegten in diesem Jahr Konstruktionsprojekte die ersten drei Plätze, die sich vor allem eine Steigerung der Arbeitseffizienz zum Ziel gesetzt haben.

Für den 1. Platz wurden 2.000 Euro sowohl für die siegreichen Nachwuchsingenieure als auch die betreuende Bildungseinrichtung vergeben. Über jeweils 1.000 bzw. 500 Euro Preisgeld durften sich die 2. und 3. platzierten Teams und ihre Schulen freuen.

Den 1. Platz der Engineering Newcomer Challenge 2020 belegten Chantal Baal, Markus Lohmann, Vincent Tostes und Andre Wegmann vom Berufskolleg Platz der Republik für Technik und Medien Mönchengladbach. Das Team überzeugte die Fachjury mit seiner Entwicklung einer Hub- und Schwenkvorrichtung zur Verbesserung der Ergonomie am Arbeitsplatz von Menschen mit individuellen Bedürfnissen. Der Auftraggeber des Projektes ist ein sozialer Dienstleister, das Heilpädagogische Zentrum Krefeld – Kreis Viersen gGmbH (HPZ). Bei der Bestückung von Verkaufsdisplays mit Produkten sollen sich die Mitarbeiter durch die entwickelte Hub- und Schwenkvorrichtung nicht länger in ungünstige Körperhaltungen begeben müssen, um die Ware aus den Kartons greifen zu können. Ziel des Projektes war es daher, die Kartons in ihrer Höhe und dem seitlichen Neigungswinkel flexibel vom jeweiligen Mitarbeiter zu positionieren und damit die Ergonomie der einzelnen Arbeitsplätze individuell zu verbessern. „Unsere Vorrichtung wird von Mitarbeitern bedient, die über ganz unterschiedliche Fähigkeiten verfügen. Das hatte zur Folge, dass der Gebrauchswert und die Sicherheit für uns von Anfang an die höchste Priorität besaßen und wir bei der Umsetzung die Kosten nur durch die konsequente Nutzung von Normteilen gering halten konnten“, bestätigt das Teammitglied Vincent Tostes.

Foto: CADENAS GmbH

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