Mönchengladbachs Oberstadt auf dem Weg zum Vorzeigeobjekt

Mitten in der historischen Altstadt schreiten die Bauarbeiten zur Markthalle auf dem Kapuzinerplatz voran. Im September soll der neue Marktplatz eröffnet werden, der bereits jetzt facettenreiche kulinarische Schatten voraus wirft.
Von RS-Redakteurin Nadja Becker und Leo Dillikrath

Mönchengladbach – Baulich und funktional plant die Stadt Mönchengladbach mit der neuen Markthallte den Kapuzinerplatz vom Alten Markt zu trennen, um so die räumliche Struktur aufzuwerten. Während der Alte Markt gastronomischer Mittelpunkt werden soll, stehen mittlerweile die ersten Unternehmen fest, die auf dem Kapuzinerplatz als zentraler Marktstandort ihre Türen öffnen werden.

Neben der Heesen Gruppe, die Quartier mit einem Gastrokonzept beziehen wird, hat das thailändische Restaurant Baan Chang ebenso Interesse bekundet wie Amelsan Thevarajah, bekannt aus seinem feinen, privaten Restaurant „Amelsan kocht“ in Rheydt. Türkische Speisen kredenzt Bülent Boran mit seiner „Food Boutique“. Kulinarische Leckereien passend zum ersten regenerativen Marktgarten „Zwei Morgen Land“ in Mönchengladbach, mit dem Alexander Friebe die Besucher begeistern wird. Wer noch einziehen wird, darüber informiert stetig aktuell die Seite markthalle-mg.de.

Im September soll die Markthalle mit dem modernen Konzept öffnen. Längst ist erkennbar, welche Struktur geplant ist und wo die Empore mit einer offenen Sitzarea für rund achtzig Sitzplätze zum Verweilen einladen wird. Nach Corona eröffnet sich die Chance den zunehmenden Attraktivitätsverlust des Kapuzinerplatzes aufzufangen und eine neue Identität mit der Markthalle als neuen Treffpunkt der Mönchengladbacher Oberstadt zu schaffen. (nb/ld)

Im September soll die Markthalle mit dem modernen Konzept öffnen. Längst ist erkennbar, welche Struktur geplant ist und wo die Empore mit einer offenen Sitzarea für rund achtzig Sitzplätze zum Verweilen einladen wird. Foto: Rheinischer Spiegel/Leo Dillikrath