Musizierende Engel und Gregor der Große – Kirchenfenster in St. Remigius

Viel zu erzählen haben die Fenster der Kirche St. Remigius. Mitten im Zweiten Weltkrieg geplant, vorsichtshalber 1944 nicht eingebaut, sondern gesichert – und dennoch zerstört.

Viersen – Von solchen traurigen Kuriositäten der Baugeschichte bis hin zu den vielfältigen Gestalten, die sie beherbergen, reicht das Spektrum. Wie eine Vorahnung der heutigen Großpfarre mutet es an, dass nicht nur der Hl. Remigius, sondern auch die Heiligen Helena, Josef, Petrus und Notburga vertreten sind. Doch wieso finden sich auch der Hl. Martin, Irmgardis und Gregor der Große auf den Fensterflächen?

Welche Bedeutung haben die musizierenden Engel, und welchen Bezug weisen die abstrakten Motive zur Mutter Gottes auf? All diesen Fragen geht die Führung am 19. Mai auf den Grund. Erläutert werden die Arbeiten der Nachkriegszeit ebenso wie Ludwig Schaffraths Meisterwerke, die 2005 hinzukamen, und die jüngsten Fenster, die Georg Ettl für die Sakramentskapelle entwarf. Und verraten wird schließlich auch, welches Fenster die Bombardierung tatsächlich überstand.
Donnerstag 19. Mai, 17 Uhr, St. Remigius Viersen, Anmeldung erforderlich bei Reiner Fiege,
fiege.reiner@gmail.com bzw. 02162 32656, Die Veranstaltung des Heimatvereins Viersen ist kostenfrei. (opm)

Foto: Rheinischer Spiegel/Martin Häming

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