NABU: Plastikmüllexporte endlich strikter regulieren

Die Berichte über die unsachgemäße Entsorgung deutscher Plastikabfälle im Ausland reißen nicht ab, daher fordert der NABU die Bundesregierung auf, sich in Brüssel für eine ambitionierte Überarbeitung der Abfallverbringungsverordnung einzusetzen.

Umwelt – Ein Entwurf der Europäischen Kommission, der bis Mitte Januar zur öffentlichen Kommentierung vorlag, sieht zwar vor, Ausfuhren in Nicht-OECD-Länder zu verbieten. Beim Export innerhalb der EU und in OECD-Länder greift der Gesetzesvorschlag nach Ansicht des NABU jedoch zu kurz.

„Einerseits werden Ausfuhren in Länder des globalen Südens verboten, andererseits bleibt der Export in OECD-Länder weiterhin erlaubt. Dadurch besteht die Gefahr, dass es lediglich zu Verlagerungseffekten kommt. Statt nach Malaysia könnten zukünftig noch mehr Plastikabfälle in OECD-Länder wie die Türkei exportiert werden“, warnt NABU-Bundesgeschäftsführer Leif Miller. „Der Export dorthin muss unterbunden werden, denn ein hochwertiges Recycling kann in der Türkei nicht garantiert werden. Stattdessen endet unser exportierter Plastikmüll zu oft auf ungesicherten Deponien oder landet in der Natur. Auch häufen sich Berichte über plötzliche Brände von Abfalllagern.“ Dennoch gingen vorläufigen Schätzungen zufolge vergangenes Jahr über 14 Prozent der deutschen Plastikmüllexporte in die Türkei. Ein zusätzliches Problem dieser Exporte ist, dass sie die ohnehin knappen Kapazitäten der Abfallverwertung in den Zielländern belegen. So kann der Plastikmüll, der in diesen Ländern anfällt, nicht verwertet werden. „Hoch industrialisierte Länder wie Deutschland müssen in der Lage sind, ihre Abfälle selbst zu verwerten und dürfen ihr Plastikmüllproblem nicht weiter in andere Länder auslagern. Das Prinzip ‚aus den Augen, aus dem Sinn‘ muss endlich ein Ende haben“, so Miller.

Auch innerhalb der EU fordert der NABU strengere Vorgaben. Die Basler Konvention, ein globales Abkommen zum Umgang mit Abfallexporten, hat Regeln für die Ein- und Ausfuhr von Plastikmüll festgelegt. Von diesen weicht die Kommission in ihren Plänen jedoch ab, indem sie beispielsweise den Transport von PVC-Abfällen innerhalb der EU weiterhin uneingeschränkt erlaubt. „Der Handel mit Plastikabfällen in der EU muss auf wenige und möglichst saubere Kunststoffe beschränkt werden“, fordert NABU-Abfallexperte Michael Jedelhauser. „Das hochwertige Recycling der Abfälle im Zielland muss garantiert werden. Hierfür braucht es transparente und verlässliche Zertifizierungs- und Kontrollsysteme. Bundesumweltministerin Steffi Lemke sprach sich bereits für strengere Regeln für den Abfallexport aus. Diesen Worten muss sie in den kommenden Monaten Taten folgen lassen und sich in Brüssel für eine ambitionierte Gesetzgebung einsetzen.“ (opm/NABU)

Foto: Rheinischer Spiegel

Ein Kommentar

  1. Lieber Nabu Verein oder sogar Verband.
    Ihr habt es Jahre schon in euren Verstand.
    Trockenlegung, kein Ehrgefühl für Fauna und Flora und nicht erkannt,
    die Kapitalistische Gesellschaft hat aus Gier sich hier verrannt.

    Hauptsache viel Industrie und Müll muss her,
    der Rubel rollt und täglich mehr,
    egal ob Meer oder in die Wüste schicken,
    irgendeiner wird es wohl flicken.

    Nun stellen die Grashüpfer Fest in Ehren,
    ohne die Natur da müssen wir uns wehren.

    Kein Öl und auch kein Qualm über Deutsche Städten,
    wir versuchen jetzt hiermit die Welt zu Retten.

    Die Meiler ein Aus und das nicht allein,
    nein, nun auch noch die Kohlekraftwerke stellt ein,
    der Strom reicht nicht für alle in unserem Land,
    drum kaufen wir den aus dem Schlaraffenland.

    Die Nachbarn freuen sich in Hülle,
    es gibt Dollars und das in Fülle.

    Sie haben es sofort erkannt mit Ehren,
    wir Bauen Meiler und Kohlekraftwerke um Deutschland das wird uns keiner verwehren.
    Die stehen bald auch noch ohne Gas und Strom.
    zu dieser Entwicklung bitten Sie schon.

    Dem einen Leid dem anderen sein Pläsir,
    wir lassen keinen verhungern und stehen zu euch wie ein Stier.
    Wird die Ampelpolitik noch so ein paar Monate weitermachen,
    gibt es auch kein Kraftstoff bei uns, was werden wir dann noch machen?

    Zurück zur Steinzeit welche Wonne, und das mit Ehren,
    wie sollen wir uns dann noch Ernähren?
    ein Gelächter und ein Gefühl in aller Welt,
    kein Gescheiter der von uns noch was hält.

    Vorbei der Traum auf der Erde ist das Paradies,
    hier kommt man sich vor wie in einem Verlies.
    Sämtliche Kapitalisten sind es Schuld mit der Natur,
    Sie haben den Politiker geschmiert und das noch Pur.

    Vorbei mit Tausende Tieren und Pflanzen auf dieser Welt,
    die Gierigen haben es ständig umgestellt,
    das Gift der Dreck egal wohin,
    Hauptsache aus den Sinn.
    Erkenntnisse und keine Ehrfurcht oder Reue mit diesen Taten,
    mussten die Steuerzahler zahlen und nur noch wer dieses Bezahlt wurde so von der Politik Beraten.

    Das ganze hin das ganze her, eins steht fest wir wollen mehr von diesen Müll in Mengen haben,
    sonst würden so große Containerschiffen aus China nicht Verladen.
    Dann kommt die neue Umweltpolitik in Ehren, Akkus für Fahrzeuge jeglicher Art nicht zu verwehren.
    Doch nach einiger Zeit werden da wieder die Umweltpolitiker wach,
    was machen wir mit den Umweltmüll der Akkus danach?
    Dann stehen wir Ohne Gas und ohne Strom, auch kein Öl man weißt es schon.
    die Grünen kommen ganz Galant in Schritten auf uns zu,
    das hat man davon wenn man wählt eine Bunte Kuh.

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