Nach mehr als zwei Jahrzehnten – Ranzig gibt Auflösung bekannt

Nachdem im August Ranzig-Frontmann Christoph Tappeßer unerwartet verstorben war, gab heute die Band ihr Ende bekannt. Nicht nur für die Viersener Musiklandschaft ein herber Schlag, werden sie doch eine große Lücke in der Kunstszene hinterlassen
Von RS-Redakteurin Nadja Becker

Viersen – Als der Tod des weit über Viersen hinaus bekannten Musikers und Veranstalters Christoph „Tappi“ Tappeßer Anfang August bekannt wurde, schwappte eine Welle der Trauer durch die Musikszene. Heute meldete sich nun auch der Rest der beliebten Band ein letztes Mal zu Wort „nach Wochen des Verzweifelns und immer noch auf der Suche nach Antworten“: „Wir finden keine Worte, die beschreiben, wie schwer uns der Verlust unseres Freundes und Frontmanns trifft“, so Omma, Klaus, Walde, Jö und Christian. „Tappi war all die Jahre unser Motor.“ Jetzt fehle ihnen sein Drehmoment, sein „ich rauch noch ´ne Kippe und dann mach ich´n Set“.

Ohne seinen Antrieb hat sich die Band entschieden, das Kapitel „Ranzig“ für immer zu schließen.
„Wir bedanken uns bei allen, die uns auf diesem einzigartigen Weg begleitet und unterstützt haben. Unsere Familien, Freunde, Fans, Veranstalter – ihr alle habt uns viele kostbare Erinnerungen und unvergessene Momente in all den Jahren geschenkt. Dafür danken wir euch von ganzem Herzen und verkünden gleichzeitig das offizielle Ende der Band Ranzig. Freunde, es war uns eine Ehre.“ (nb)

Im Viersener Mexican-Restaurant trauerten die Gäste mit einem Abschiedsbier um „Tappi“. Foto: Rheinischer Spiegel

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