Nach Rufmord-Kampagne: Jugendbetreuer der Bruderschaft Wanlo nehmen ihre Arbeit wieder auf

Im August hatten sich die sechs Jugendbetreuer der Wanloer Bruderschaft dazu entschieden, ihre Ämter ruhen zu lassen, als sie in anonymen Briefen beschuldigt worden waren, gegenüber den Jungschützen des Vereins übergriffig gewesen zu sein.

Mönchengladbach-Wanlo – Nachdem sich sowohl die Bruderschaft, die Kirchengemeinde als auch alle Eltern der Jungschützen klar hinter die Betreuer gestellt und die vollkommen haltlosen Vorwürfe als Rufmord bezeichnet hatten, haben inzwischen auch Polizei, Staatsanwaltschaft und Jugendamt alle Ermittlungen gegen die Betreuer eingestellt. Dieses positive Signal seitens der Behörden gab den Betreuern um Jugendwart Stefan Stepprath wieder die Motivation und Kraft, ihre Arbeit in der Jugendarbeit fortzusetzen.

Infolge der Geschehnisse um die anonymen Briefe haben die Bruderschaft und die Betreuer nun zudem ein erstes Maßnahmenpaket geschnürt. So werden die Betreuer in Kürze erneut an einer Präventionsschulung teilnehmen und gemeinsam mit dem Vorstand der Bruderschaft ein umfassendes Schutzkonzept erarbeiten, um die fachgerechte Betreuung der Kinder noch besser zu gewährleisten.

„Obwohl die Vorwürfe aus den Briefen vollkommen haltlos und ohne irgendwelche Beweise geäußert worden waren, werden wir die vorbildliche Jugendarbeit in Wanlo durch diese Maßnahmen noch weiter professionalisieren und transparenter gestalten“, erklärt Thomas Blumenhoven, 2. Brudermeister des Vereins. Eine Spur zum anonymen Verfasser der Briefe und Auslöser der Krise gibt es übrigens bis heute nicht.