Nach Überfällen in Dülken, Hinsbeck & Co. – LKA-NRW fahndet nach unbekanntem Bankräuber

Erneut wurde die bislang nicht geklärte Tatserie mit 14 Bankraub-Straftaten in der TV-Fahndungssendung „Aktenzeichen XY Ungelöst“ im ZDF vorgestellt, die bereits am 6. Mai 1998 begann. Damals überfiel ein unbekannter Räuber eine Filiale der Sparkasse Remscheid-Hasenberg, später auch im Kreis Viersen.

Kreis Viersen – Seit mindestens dieser Zeit werden in Nordrhein-Westfalen und im angrenzenden Rheinland Pfalz Banküberfälle begangen, die nach Bewertung der LKA-Ermittler alle von ein- und demselben, unbekannten, bewaffneten und maskierten Täter begangen wurden.

Darunter ein Überfall am 08.02.2000 auf die Sparkasse Krefeld in Niederkrüchten, am 05.12.2006 auf die Volksbank Erkelenz in Niederkrüchten-Elmpt, am 27.02.2009 auf die Sparkasse Krefeld in Dülken sowie ein Überfall am 07.03.2014 auf die Volksbank Krefeld in Hinsbeck.

Der letzte bekannte Überfall dieser Serie datiert vom 16. Januar 2020 in 46459 Rees am Niederrhein auf die dortige Volksbank Emmerich – Rees, Dellstr. 1-3, im Kreis Kleve. Es muss davon ausgegangen werden, dass der Täter die einzelnen Tatobjekte tagelang vor der Tat bis ins kleinste Detail zuvor ausgekundschaftet hat, möglicherweise sogar über Wochen.

Foto: LKA NRW

Die derzeitige Beschreibung des unbekannten Täters lässt sich derzeit wie folgt zusammenfassen:

–  ca. 180 – 190 cm groß
– ca. 50 – 65 Jahre alt
– sehr wahrscheinlich blonde bis hellblonde Haare
– kräftig/athletisch, nicht dick
– vermutlich Brillenträger, helle („kalte“) Augen,
– höchstwahrscheinlich Deutscher (evtl. Rheinländer
– Gesicht leicht zerfurcht/faltig, etwas grobe, kantige
Hautstruktur
– gute Kenntnisse im Bereich der Elektro- und Schlüsseltechnik,
Tür- und Fenstermechanik.
Nach einem Überfall am 25. September 2015 in Düren – Lendersdorf konnten durch Zeugenaussagen zwei Phantombilder des Täters erstellt werden.

Für Hinweise, die zur Festnahme des unbekannten Täters führen, sind mehrere Belohnungen von insgesamt 36.500 Euro ausgelobt. Hinweise bitte an: Landeskriminalamt NRW, Dezernat 11 -EK Video-, Tel.: 0211 – 939 – 0, Völklinger Straße 49, 40221 Düsseldorf. (opm/paz)