Nachtwallfahrt der Bruderschaften zum Marienheiligtum

Auf rege Beteiligung hofft der Bruderrat der Bruderschaften bei der Nachtwallfahrt zum Marienheiligtum in Hehn, in der Nacht zum Passionssonntag. Gemeinsam machen sich die Schützen am Samstag, 6. April 2019, betend auf den Weg. Das Leitwort zur Nachtwallfahrt der Bruderschaften 2019:

„Verzeih mir!“

Mönchengladbach – Damit bitten sie Gott und die Mitmenschen um Verzeihung, weil sie nicht so christlich handeln, wie sie es sollten, weil sie andere in der Seele verletzt oder betrübt haben, weil sie Schuld auf sich geladen haben. Die Bruderschaftler hoffen auf Gottes Barmherzigkeit und wünschen sich, daß Freunde und Weggefährten, daß Familie und Nachbarn, daß Kollegen im Beruf und andere mit ihnen verbundene Menschen bereit sind, erlittenes Unrecht (mag es groß oder klein sein) zu verzeihen. Sie wünschen sich Gottes Wegbegleitung beim Eingestehen von Fehlern und versprechen Wiedergutmachung und Besserung.

Der Betgang der Bruderschaften soll den Schützen Kraft geben, aus dem Glauben heraus das eigene Leben zu meistern und dem Nächsten voll Vertrauen Freund und Stütze zu sein. Deshalb wünschen sie sich Gottes Vorbild und bitten um seinen reichen Segen. Er möge ihnen helfen, in seinem Geiste zu wirken und fürsorgliche Wegbegleiter zu sein.

Treffpunkt für alle Schützenbrüder und -schwestern, die mit der Hauptgruppe des Bezirksverbandes pilgern wollen, ist am

Samstag, 6. April 2019, 19.00 Uhr

in der Kirche St. Hermann-Josef, Speick, Karstraße/Ecke Immelmannstraße.

Die Pilgermesse in der Pfarrkirche St. Mariä Heimsuchung in Hehn beginnt um 20.30 Uhr. Die Gläubigen feiern im Freundeskreis der Bruderschaften mit ihrem priesterlichen Freund Pfarrer Manfred Riethdorf, der den Bezirkspräses Pfarrer Johannes van der Vorst vertritt. Die Kollekte ist bestimmt für die Sozialaufgaben der Bruderschaften.

Nach dem Gottesdienst kommen die Bruderschaftler zur Agape im Jugendheim zusammen. Die St. Michaels Bruderschaft Hehn sorgt für Speis und Trank. Gegen 22.30 Uhr wird an den Grotten der Schlußsegen erteilt.

Hinweis: Die Fahnengruppen treffen sich um 20.20 Uhr am Haupteingang der Pfarrkirche Hehn zum gemeinsamen Einzug und nehmen dann Aufstellung im Chor der Kirche. Alle Schützen können gerne auch in Tracht teilnehmen.

INFO: Die heutige Grottenanlage aus den Jahren 1894/95 hat ihre Erbauung dem damaligen Pfarrer Theodor Jöbges zu verdanken. Die Grotte der vierzehn Nothelfer wurde 1894 fertiggestellt. Der künstliche Felsenhügel ist über die beiden Treppen begehbar. In 14 Nischen entlang der Aufgänge befinden sich Standbilder der heiligen Frauen und Männer. Auf dem Gipfel steht ein Kruzifix mit Jesus. Die trauernde Maria mit ihrem verstorbenen Sohn auf dem Schoß (Pietà) gilt als die „15. Nothelferin“.

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