„Nachtwallfahrt ohne Betgang“ war das Thema am Samstag im Gladbacher Münster

Da die Wallfahrtskirche in Hehn nicht zur Verfügung stand, mußte der Bruderrat des Bezirksverbandes statt zur Wallfahrt in diesem Jahr zum „Nachtgebet der Schützen“ in die Münsterbasilika einladen. Leitwort war „Frieden auf Erden“.
von RS-Redakteur H.-Josef Katz

Text/Foto: Heinz-Josef Katz

Mönchengladbach – „Nachtgebet ohne Betgang“ hieß am Samstag und ca. 200 Schützen und Ehrengäste folgten der Einladung. Nach dem Gottesdienst wurde auch an die Verstorbenen der Bruderschaften des vergangenen Jahres gedacht.

Zelebriert wurde der Gottesdienst von Bezirkspräses Pfarrer Johannes van der Vorst, „Geburtstagskind“ Pfarrer Manfred Riethdorf, der seinen 78. Geburtstag feierte, Pfarrer Hermann-Josef Schagen und „Hausherr“ Propst Dr. Peter Blättler. Die Sankt Barbara Big Band Neuwerk sorgte für den guten Ton.

Bezirksbundesmeister Horst Thoren gab bekannt, daß die Kollekte an diesem Abend an Katja und Markus Effertz, zur Unterstützung für die Ukrainehilfe geht. In der nächsten Woche ist der zweite Hilfstransport zur ukrainischen Grenze geplant.

In Vertretung der Schützen sei hier Bezirkskönig Jens Schmidt, Bezirksminister Michael Verbocket und Bezirksministerin Barbara Kremer genannt, sowie einige der Bezirksjugendmajestäten. Für die Ehrengäste sie Oberbürgermeister Felix Heinrichs, MKV-Chef Gert Kartheuser und Jochen Klenner (MdL) genannt.

INFO: Die Nachtwallfahrt der Bruderschaften, 1983 neubegründet, hat in den 1930er Jahren als Gebetsgang der Männer begonnen, als schweigender Protest gegen das Naziregime.