Nadja Pienkowski ist neue Einrichtungsleiterin im Viersener Haus Maria Hilf

Seit ihrem zwanzigsten Lebensjahr ist Nadja Pienkowski in der St. Augustinus Gruppe beschäftigt – Anfang September hat die 42-Jährige nun die Einrichtungsleitung im Haus Maria Hilf in Viersen übernommen.

Viersen – Bis Ende August war sie bereits in gleicher Funktion überaus erfolgreich im Haus St. Martinus in Gevenbroich-Wevelinghoven tätig. Sie freut sich darauf, nun das Leben in der Viersener Senioreneinrichtung maßgeblich mitzugestalten: „Es ist eine große Aufgabe, in der Arbeit mit Bewohnerinnen und Bewohnern sowie mit Mitarbeitenden alles in Einklang zu bekommen und alle Bedürfnisse zu berücksichtigen. Meine persönlichen Stärken sind dabei Authentizität und Begeisterungsfähigkeit: Wenn ich eine Vision im Blick habe, dann gelingt es mir, Menschen mitzunehmen und mit zu begeistern“, so die Wahl-Grefratherin.

Daher gehört es mit zu ihren ersten Zielen, herauszufinden, wo Begeisterungspotenzial entfaltet werden kann. Unter anderem möchte sie diverse Kooperationen der Senioreneinrichtung, die vor der Pandemie bestanden hatten, wieder aufleben lassen. „Ich freue mich auf einen Blickwechsel, auf neue Perspektiven. Wir haben so viel Potenzial im Quartier, das man nutzen kann“, bekräftigt Pienkowski. Besonders wichtig ist es ihr auch, den Mitarbeitenden Wertschätzung entgegenzubringen und die Herausforderungen ihrer Arbeit anzuerkennen. „Ich möchte, dass die Tätigkeit hier Laune macht. Meine Aufgabe ist es daher auch, die Liebe zum Beruf zu fördern und zu helfen, diese weiterzuentwickeln oder auch zurückzugewinnen.“

Begonnen hatte die gebürtige Geldernerin als ausgebildete Krankenschwester im Katharinen-Hospital in Willich, wo sie zehn Jahre lang arbeitete. Es folgten mehrere Fort- und Weiterbildungen im mittleren Management sowie ein Studiengang zur Diplom-Pflegewirtin. Damit qualifizierte sie sich zunächst für die Stelle der Pflegedienstleitung und stellvertretenden Einrichtungsleitung im Augustinushaus in Dormagen, bis sie 2015 ihre erste Stelle als Einrichtungsleiterin übernahm. (opm)

„Ich freue mich auf einen Blickwechsel, auf neue Perspektiven. Wir haben so viel Potenzial im Quartier, das man nutzen kann.“ Foto: St. Augustinus Gruppe

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